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KRONE trailerforum 1-2011

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Thema kombinierter Verkehr Politik macht Druck, Verlader fordern mehr Klimaschutz, Fahrer werden Mangelware: Warum sich Transportunternehmen mit Alternativen zum reinen Straßenverkehr beschäftigen sollten. Kombinierter Verkehr Fährt im Trend Politik macht Druck, Verlader fordern mehr Klimaschutz, Fahrer werden Mangelware: Warum sich Transportunternehmen mit Alternativen zum reinen Straßenverkehr beschäftigen sollten. 6 trailerforum

»Die Wirtschaftskrise hat das Thema Nachhaltigkeit wichtiger gemacht.« Ein kleiner Finne gibt die große Richtung vor. Angela Merkel, Nicolas Sarkozy und andere vermeintliche Größen werden umsetzen müssen, was Siim Kallas vorgestellt hat. Denn der smarte EU-Verkehrskommissar hat kurzerhand die Leitlinien der Verkehrspolitik für die nächsten 40 Jahre festgezurrt. Für den Güterverkehr hat er in seinem kürzlich vorgelegten Weißbuch eine besondere Katze aus dem Sack gelassen: Nicht weniger als die Hälfte des Straßengüterverkehrs auf mehr als 300 Kilometer langen Strecken in Europa soll bis 2050 auf Eisenbahnen und Schiffe verlagert werden. Ist das überhaupt möglich? Bedeutet das für Transportunternehmer und Speditionen eher eine Drohung oder eine Chance? Und wie können sich Unternehmen darauf einstellen? Verknüpfung spielt Schlüsselrolle Schon beim Untertitel des Weißbuchs werden kritische Zeitgenossen hellhörig: Fahrplan zu einem einheitlichen europäischen Verkehrsraum. Das klingt schon sehr nach Bahn und Schiene. Doch tatsächlich spielt in dem 35-seitigen Strategiepapier die Verknüpfung der Verkehrsträger eine Schlüsselrolle. Motto: Erst wenn Straße, Schiene und Wasserwege in ihren jeweiligen individuellen Stärken genutzt werden, entfaltet die europäische Infrastruktur ihre volle Leistungsfähigkeit. Deshalb gilt der kombinierte Verkehr Straße– Schiene (KV) als einer der Hoffnungsträger – nicht nur bei Siim Kallas. Es ist der globale Megatrend Nachhaltigkeit, der dem KV in die Hände spielt. Bei einer Befragung von 776 Firmenchefs großer Unternehmen aus über 100 Ländern gingen 93 Prozent der befragten Manager davon aus, dass Nachhaltigkeit künftig ein Top-Thema sein wird. 86 Prozent der Unternehmensvorstände glauben, dass spätestens in 10 bis 15 Jahren Nachhaltigkeit in allen Unternehmen zum Kerngeschäft gehören wird. Und 81 Prozent meinen, dass Nachhaltigkeit heute bereits Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie ist. „Die Wirtschaftskrise hat das Thema Nachhaltigkeit wichtiger gemacht“, meinte Alexander Holst, Leiter für Sustainable Services beim Beratungsunternehmen Accenture, das die Studie für die Vereinten Nationen erstellt hat. Nachhaltigkeit im Transport funktioniert aber im Langstreckenverkehr nicht ohne die Schiene. Doch gibt es hier überhaupt genügend Kapazität, um die Straße nennenswert zu entlasten? Klar ist, dass die Mittel nicht ausreichen, um das europäische Schienenverkehrsnetz in der Fläche stark auszubauen. Mitarbeiter von Siim Kallas haben ausgerechnet, dass allein die Vollendung des Transeuropäischen Verkehrsnetzes TEN – das sind die allerwichtigsten Hauptverkehrsachsen – bis 2020 rund 550 Milliarden Euro verschlingen würde. Mehr als 85 Milliarden Euro, heißt es aus Kreisen der EU-Kommission, sollen aber nicht zur Verfügung stehen. Deshalb soll der KV in die Bresche springen. Die Abholung und Zustellung in der Fläche erledigen Lkws, den Langstreckentransport die Eisenbahn. Nutzung der individuellen Stärken aller Verkehrstäger entfaltet volle Leistungsfähigkeit Auch Ökonomisch sinnvoll „Gegenüber dem reinen Schienenverkehr senkt der KV klimaschädliche CO 2 -Emissionen um rund zwei Drittel, selbst im Vergleich zu Euro-5- Lkw“, berichtet Robert Breuhahn, Geschäftsführer der Frankfurter Kombiverkehr. Europas größter Betreiber von Schienenverkehren für Spediteure und Transportunternehmer im KV hat eigens einen kostenlosen Emissionsrechner ins Netz gestellt, der die Emissionsbilanzen reiner Straßentransporte mit denen konkreter KV-Verbindungen vergleicht. „Transportunternehmen werden aber auch aus wirtschaftlichen Überlegungen früher oder später beim KV landen“, gibt sich Breuhahn überzeugt. „Mautkosten, Dieselpreise, Staus – Transportunternehmer müssen sich nach Alternativen zur Straße umschauen. Nicht zuletzt steuern wir auf einen eklatanten Fahrermangel zu. Jedes Jahr fehlen in Deutschland 20.000 trailerforum 7

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