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FORschung

FORschung One-Stop-Shopping in der FoodLogistik Aus Foodlogistikern werden künftig Supply-Chain-Manager: Die Auftraggeber erwarten immer mehr Leistungen und Service aus einer Hand. Eine Studie zeigt die Megatrends bis 2020 auf. D ie Foodservice-Logistik im Jahr 2020: Auftraggeber arbeiten viel enger als heute mit ihren Logistikdienstleistern zusammen und haben große Teile der Lieferkette an sie übertragen – bis hin zum Bestandsmanagement in den Filialen und dem Fresh Scan, einem Hygienecheck vor Anlieferung der Lebensmittel. Trotz wachsender Transportvolumina sind die Gesamtemissionen der Transporte stetig gesunken. Der Barcode wurde auf breiter Front durch RFID-Funkchips abgelöst. Müll wird größtenteils recycelt und nicht länger als Kostenfaktor, sondern als lukrativer Wertstoff betrachtet. Alles Zukunftsmusik? In der Tat: Die hier beschriebene Projektion wagt den Blick auf die Entwicklung der kommenden Jahre – jedoch nicht willkürlich, sondern auf Basis heutiger Daten und der konkreten Erwartungen von Auftraggebern und Logistikunternehmen aus dem Foodsegment. Beschrieben wird das Szenario in der Studie „The Future of Food Service Logistics 2020+“, die HAVI Logistics veröffentlicht hat. Gemeinsam mit dem Zentrum für Zukunftsforschung und Wissensmanagement der EBS Business School hat das Logistikunternehmen dazu 88 Experten aus 15 Ländern – Auftraggeber, Lieferanten, Logistiker und Wissenschaftler – sowie 57 Repräsentanten von HAVI befragt. Engere Partnerschaften. Das Bild, das sich aus den Interviews abzeichnet, ist eindeutig: Das Foodlogistikunternehmen der Zukunft wird seine Kunden weitaus umfassender unterstützen als heute bereits – von der Bedarfsplanung über die Lagerung und Belieferung bis hin zur Entsorgung. Demnach bilden sich in den kommenden Jahren wesentlich engere Partnerschaften heraus. Im Sinne eines „Alles aus einer Hand“, wie es HAVI bereits heute verfolgt, werden sich die Auftraggeber künftig auf weniger Logistikdienstleister konzentrieren und diese enger in alle Prozesse entlang der Lieferkette einbeziehen. Das erwarten 68 Prozent der HAVI-Vertreter und mit 57 Prozent ebenfalls die Mehrheit der externen Befragten. Neue Services über den Transport hinaus One-Stop-Shopping. Zum One-Stop- Shopping gehören nicht zuletzt weitergehende Dienstleistungen, die künftig von Foodlogistikern abgefragt werden, berichten die Autoren der Studie: Rund zwei Drittel aller Befragten gehen davon aus, dass die Dienstleister künftig verstärkt auch in den Filialen der Kunden Aufgaben übernehmen werden. Hier sehen die Experten noch große Potenziale für mehr Effizienz – und zugleich einen 16 trailerforum

FORschung The fUTUre of Food Service Logistics Wie können wachsende Kundenerwartungen erfüllt und die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden? Welche Transportwege werden im Jahr 2020 stark frequentiert sein? Wie werden moderne Technologien die Geschäftsabläufe in der Foodservice-Logistik weiter prägen? Antworten gibt die 76-seitige Studie „The Future of Food Service Logistics 2020+“, die HAVI Logistics gemeinsam mit dem Zentrum für Zukunftsforschung und Wissensmanagement der EBS Business School veröffentlicht hat. „Die Zukunftsstudie bietet uns und der Branche allgemein die großartige Möglichkeit, den Megatrends im Logistikbereich proaktiv zu begegnen“, ist Haluk Ilkdemirci, President HAVI Logistics Europe, überzeugt. Mehr Informationen zur Studie unter www.havi-logistics.com wachsenden Markt maßgeschneiderter Services, mit dem die Logistikdienstleister punkten können. Das Bestandsmanagement betrifft dies ebenso wie beispielsweise die Entsorgung und Wiederverwertung von Abfällen. Fast drei Viertel der Befragten sind sich sicher, dass diese Tätigkeitsfelder von der Foodlogistiker ab dem Jahr 2020 angeboten werden. Die Einhaltung der Hygienestandards ist für Foodlogistiker selbstverständlich – heute ebenso wie in Zukunft. Für die kommenden Jahre werden indes von den Befragten noch strengere Vorgaben prognostiziert. Transparente Kosten. Engere Partnerschaften bedeuten zugleich mehr Transparenz: Die Foodlogistikdienstleister werden künftig den Auftraggebern ihre Kosten offenlegen müssen. Davon gehen zwei Drittel der externen Fachleute aus. Die Daten aus einem solchen „Open Book Pricing“ – ähnlich wie es heute bereits in der Automobilin- dustrie üblich ist – können somit zu einem wichtigen Entscheidungskriterium bei der Auftragsvergabe werden. Auf Logistiker kommen Investitionen zu Ein Megatrend, der schon heute die Logistikwelt bewegt, dürfte weiter an Bedeutung gewinnen: Nachhaltigkeit in verschiedensten Ausprägungen. Alternative Transportmodi mit geringeren CO 2 -Emissionen werden in diesem Zusammenhang von den Experten ebenso genannt wie Optimierungen der Prozesse beim Auftraggeber. Die Herausforderung dabei: Da die Verlagerung auf die Schiene oder das Wasser bisher als ungeeignet für die Foodlogistik bewertet wird, lautet das Ziel, die Potenziale eines nachhaltigen Straßentransports noch besser auszuschöpfen. Nachhaltigkeit auf allen Ebenen. Nachhaltigkeit umfasst indes nicht nur Klima- und Umweltschutz: Auch die Verantwortung im Umgang mit sensiblen Lebensmitteln wird stärker wahrgenommen, ebenso wie die Rolle als Arbeitgeber. Da das Durchschnittsalter der Mitarbeiter weiter steigen dürfte, seien neue Impulse für eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung gefragt, so die Studie – nicht zuletzt, um dem sich weiter verschärfenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Zugleich kommt laut der HAVI- Studie auf die Dienstleister im Foodlogistik-segment in den kommenden Jahren ein hoher Investitionsbedarf zu: Regulierungen, mehr Wettbewerb und stärkerer Kostendruck erfordern es noch stärker als heute schon, sich mit neuen Service-entwicklungen und Innovationen zu befassen. Die Vision: Für jeden Kunden werden maßgeschneiderte Lösungen entwickelt und über alle Prozessstufen hinweg umgesetzt – spannende neue Logistikwelt ... trailerforum 17

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