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KRONE trailerforum 1-2012

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FRAnkREIch hatte

FRAnkREIch hatte Transports Cœur seinen Firmensitz im Stadtzentrum von Merville, doch als der Hauptkunde Franco Belge auch Lagerlogistik wollte, ist man 1993 in die Wirtschaftszone am Flughafen von Merville umgezogen – in ein 3.000 Quadratmeter großes Lagergebäude mit Büros an einer Stirnseite. Technik wird auf neue Marken umgestellt. Für die Fahrzeugtechnik und den Fahrereinsatz ist der zweite Sohn Olivier verantwortlich, der Generaldirektor von Transports Cœur ist. „Unsere Zugmaschinen – alle von Renault – laufen eine Million Kilometer, das sind etwa sechs Jahre, bevor wir sie durch neue ersetzen“, berichtet er. „Die Trailer werden alle sechs bis acht Jahre erneuert.“ So wie man bei den Zugmaschinen künftig auf eine deutsche Marke umstellen will, so werden wohl auch die Trailer nach und nach durch die deutsche Marke KRONE ersetzt. Von ihr hat die Firma Cœur heute schon sechs Fahrzeuge mit Plane, eines mit festem Aufbau und einen Kühltrailer. „Mit der Qualität und dem Service sind wir sehr zufrieden“, schätzt Olivier ein. „Besonders beeindruckt uns, dass bei KRONE Angebote, Zusagen oder Termine genauestens eingehalten werden. Die liefern lieber eine Woche früher »Das Unternehmen wurde von unserem Großvater, der Bäcker war, 1926 gekauft. Damals wurde alles mit Pferd und Wagen transportiert.« Christine Cœur, Finanzchefin als einen Tag zu spät, und Durchsichten oder Reparaturen dauern bei KRONE nur einen Bruchteil der Zeit, die wir bei anderen Herstellern verlieren. Das ist doch eine andere Unternehmenskultur, als wir sie nur zu oft im eigenen Land erleben.“ Stolz, ein Generalist zu sein. Der Kundenkreis hat sich mit der Zeit sehr verändert. „Cœur ist ein Generalist und befördert, was sich bietet“, betont Jean- Pierre. „Heute hängen wir nicht mehr von einem oder zwei Großkunden ab, sondern wir machen 60 Prozent unseres Umsatzes mit zwölf Kunden. Wenn da einer wegfällt, kann er relativ schnell durch andere ersetzt werden. Vor allem sind wir flexibel. Durch die Vielfalt der Transporte gleichen sich auch die Hochdruckzeiten, die bei den verschiedenen Kunden auf unterschiedliche Monate des Jahres fallen, einigermaßen aus.“ Transportiert werden nach wie vor gusseiserne Heizkörper, aber inzwischen auch Kochtöpfe für Franco Belge, ferner Laborartikel aus Plastik für die amerikanische Firma Gosselin. Diese Transporte gehen vom Norden bis nach Lyon, aber auch Nantes, Marseil- Der Senior Jean-Pierre Cœur steht täglich seinen Söhnen zur Seite und packt schon mal tatkräftig beim Beladen der Trailer mit an. 22 trailerforum

Transports Cœur Merville Das Familienunternehmen hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund sechs Millionen Euro verzeichnet. Dabei haben die 34 Zugmaschinen zusammen 5,3 Millionen Kilometer zurückgelegt. Zur Fahrzeugflotte gehören 30 Trailer mit Plane, 10 Trailer mit geschlossenem Aufbau und 10 Kühltrailer. Im Langstreckenverkehr werden nur neue Trailer in ihren ersten fünf Jahren eingesetzt. Die älteren Trailer werden bei den Kunden stationiert und können dort nach und nach beladen werden, bis sie voll sind und abgeholt werden. Das Unternehmen zählt 48 feste Mitarbeiter, davon fünf in Lyon stationierte Fahrer, und engagiert in Spitzenzeiten zusätzliche Kräfte. le, Bordeaux oder Toulouse. Für die Textilmarken Kiabi und Camaieu werden Paletten in Asien hergestellter Textilien vom Hafen Dünkirchen zum Lager im nordfranzösischen Roubaix gebracht. Transports Cœur arbeitet auch für Handelsketten wie Leroy-Merlin oder Lidl, allerdings nur in der Heimatregion Nord-Pas de Calais. Was Kühltransporte betrifft, so werden für die Gruppe Fruidor Bananen vom Hafen Dünkirchen in alle Teile Frankreichs transportiert und Schokolade der Firma Cémoi vom Produktionswerk in Nordfrankreich zu den Auslieferungslagern in Macon und Orléans. Außerdem gibt es einen regelmäßigen Pendelverkehr zwischen Lyon und Lille für Sammeltransporte mit Tiefgefriergut verschiedener Produzenten. Alle Kühltrailer haben Einrichtungen für die laufende Temperaturkontrolle und die Aufzeichnung dieser Werte, um den Kunden bei Bedarf nachweisen zu können, dass die vorgegebenen Temperaturen eingehalten und die Kühlkette nicht unterbrochen wurde. Es erfolgt aber keine Übermittlung dieser Werte in Echtzeit »Mit der Qualität und dem Service von KRONE sind wir sehr zufrieden. Die liefern lieber eine Woche früher, als einen Tag zu spät.« Olivier Cœur, Generaldirektor an die Firmenzentrale. „Das hätte bei den relativ kurzen Strecken, die wir zurücklegen, keinen Sinn. Das ist eher etwas für lange internationale Transporte“, ist Jean- Pierre überzeugt. Bewusster Verzicht auf Kombiverkehr. Die Firma Cœur macht auch keinen Kombiverkehr Straße/Schiene, weil das nächste KV-Terminal in Dourges 50 Kilometer und damit zu weit entfernt ist und weil andererseits die zurückzulegenden Strecken für die Transporte bestenfalls 500 bis 600 Kilometer ausmachen und sich Kombiverkehr bei solchen Entfernungen noch nicht rechnet. Um den regelmäßigen Linienverkehr zwischen Nordfrankreich und dem Raum Lyon so zu organisieren, dass die Fahrer nicht unnötig oft entfernt von zu Hause übernachten müssen, hat das Unternehmen fünf in Lyon lebende Fahrer engagiert und ebenso viele Zugmaschinen dort stationiert. Damit werden die für Nordfrankreich bestimmten Trailer bis zu einem Autohof nahe Dijon gebracht, wo man sich zu einem vereinbarten Zeitpunkt mit den Kollegen aus Merville und den für Lyon bestimmten Trailern trifft. Dank des Begegnungsverkehrs wird hier umgekopppelt und jeder fährt am Abend wieder Richtung Heimat. Starker Wettbewerb im internationalen Transport. Trotz der derzeit funktionierenden Konzepte von Cœur wird Jean-Pierre das Herz schwer, wenn er an das nächste Jahr denkt. Denn Mitte 2013 will Frankreich eine Öko-Abgabe für Lkws auf Nationalstraßen und bisher noch mautfreien Autobahnabschnitten einführen. „Das wird teuer für alle Beteiligten, auch für die Endverbraucher, die davon noch gar nichts ahnen“, meint Jean-Pierre. „Für die Transporteure, vor allem die kleinen wie uns, steht die Frage, ob und wie wir diese Mehrkosten an unsere Kunden weitergeben können. Die sind doch jetzt schon genervt wegen der sich ständig erhöhenden Aufschläge aufgrund der steigenden Dieselpreise.“ Das in der Branche heißdiskutierte Thema Kabotage ist nach Jean-Pierres Überzeugung weniger ein Problem innerhalb von Frankreich als bei internationalen Transporten. Hier ärgert er sich aktuell besonders über die Spanier, die Rückfracht suchen und dafür die Tarife drücken. So hat auch das Unternehmen Cœur seine regelmäßigen Transporte für seinen Kunden Gosselin von Nordfrankreich nach Madrid an einen spanischen Konkurrenten verloren. „Der macht das jetzt für 1.500 Euro pro Fahrt“, meint Jean-Pierre bitter. „Bei dem Preis hätten wir nicht einmal die Selbstkosten gedeckt.“ Dennoch ist sich Jean-Pierre Cœur sicher, dass die Familie Cœur auch bei diesen Problemen zusammenhält und an den Herausforderungen wachsen wird. trailerforum 23

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