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KRONE trailerforum 2-2012

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E mpfindliche

E mpfindliche Schwergewichte: Papierrollen bringen fünf Tonnen und mehr auf die Waage und stellen somit enorme Punktlasten für die Trailer dar. Zugleich ist beim Umgang mit der leicht zu beschädigenden Fracht Vorsicht geboten – nicht zu vergessen die notwendigen Lösungen für die Ladungssicherung. Peter Röskes, der in dritter Generation das Familienunternehmen leitet, weiß um die Besonderheiten der Papierlogistik nur zu gut. „Die bestmögliche Ausnutzung des Gesamtgewichts von 40 Tonnen ist für unsere Wirtschaftlichkeit von elementarer Bedeutung. 200 Kilogramm mehr oder weniger Trailergewicht können beispielsweise darüber entscheiden, ob wir mit einer Fahrt fünf oder nur vier Papierrollen transportieren können.“ Das Ziel: geringes Gewicht, maximale Stabilität Die Anforderungen wachsen sogar noch, berichtet Röskes weiter: „Um in der Druckerei seltener die zeitaufwendigen Rollenwechsel durchführen zu müssen, sind die Papierrollen in den vergangenen Jahren immer größer und schwerer geworden.“ Der Fahrzeugpark durchläuft bei Röskes daher fast so etwas wie eine permanente Diät – unnötiger „Ballast“, beispielsweise Ersatzreifen oder Wagenheber, werden bei der individuellen Konfiguration von Zugmaschinen und Trailern direkt abbestellt, um Kilo für Kilo Gewicht zu sparen. Die Spedition, die sich bereits seit den 1960er-Jahren mit der Logistik für Papierwerke und Druckereien befasst, sucht dabei stets den Kompromiss zwischen geringem Trailergewicht und hoher Stabilität. „Was nutzt ein leichter Trailer, bei dem unter den hohen Lasten in kurzer Zeit Verbiegungen oder andere Probleme auftreten. Im Schnitt nutzen wir unsere Trailer sieben bis acht Jahre und benötigen eine dauerhaft solide Verarbeitung.“ Die Möglichkeit, bei der Weiterentwicklung des KRONE Paper Liners mitwirken zu können, nutzte Röskes daher gern. Mit einem intensiven Brainstorming mit Konstrukteuren und Experten bei KRONE fing es im Frühjahr 2011 Schwergewichte: Lasten von bis zu fünf Tonnen pro Papierrolle stellen besondere Anforderungen an die Trailer. Medienlogistik: Erfolg durch Spezialisierung Peter Röskes (43) leitet in dritter Generation das Familienunternehmen. Wer kurzfristig liefern kann, macht das Geschäft: Kurze Reaktionszeiten und eine schnelle Verfügbarkeit sind im Druckereigewerbe zum Standard geworden. Die Druckereien haben ihre Lagerhaltung von Papier stark zurückgefahren, und auch die Papierwerke produzieren oft erst auf Bestellung. „Wenn dann beispielsweise ein Elektronikmarkt bundesweit seine Prospekte verteilen lassen möchte, kommt es auf jeden Tag an“, berichtet Peter Röskes. Mit einem eigenen Servicenetz bietet er umfassende Lösungen rund um die Papierlogistik an und übernimmt die gesamte zeitliche Taktung. „Auch für Druckereien und Papierfabriken ist heute Logistik viel mehr als nur der Transport. Wir bieten unseren Auftraggebern echten Mehrwert, indem wir die Abläufe straffen und optimieren“, schildert Peter Röskes. So steuert die Unternehmensgruppe für ihre Kunden die komplette Rampen- und Lagerlogistik und leistet das Logistik-management von der Bestellung bis hin zur Auslieferung sowie die Distribution von Prospekten und Werbebeilagen. Experten erwarten, dass die Speziallogistik in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnt: Tendenziell geht das Gesamtdruckvolumen zurück – Papierlieferanten und Druckereien, die im Wettbewerb bestehen wollen, benötigen daher klare Alleinstellungsmerkmale. „Eine flexible und leistungsstarke Logistik wird im Druckgeschäft immer stärker zum Erfolgsfaktor“, ist Peter Röskes überzeugt. 10 trailerforum

Logistik- Know-How in dritter Generation Der Name Röskes ist im Verlags- und Druckereigewerbe alles andere als ein unbekannter: 1935 wurde die Spedition von Peter Röskes gegründet, 1963 trat Klaus Peter Röskes in den Betrieb ein und baute sukzessive die Fahrten für die Druck- und Papierindustrie aus. Peter Röskes repräsentiert die dritte Familiengeneration und hat gemeinsam mit seinem Vater die Spezialisierung des Unternehmens weiter vorangetrieben. Heute bietet die Röskes-Gruppe ein komplettes Servicenetz rund ums Druckgeschäft – vom Transport der Papierrollen aus dem Papierwerk zur Druckerei bis hin zur Auslieferung der gedruckten Prospekte, Broschüren und Kataloge. Innerhalb der Gruppe erwirtschaften 135 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von rund 35 Millionen Euro. 70 eigene Lkws und vertraglich gebundene Partnerunternehmer tragen ebenso zu kurzen Reaktionszeiten bei wie fast 7.000 Quadratmeter eigene Lagerfläche. Logistik als Erfolgsfaktor: Kurze Reaktionszeiten durch eine clevere Disposition werden immer wichtiger. an. Größtmögliche Nutzlast bei hoher Stabilität – so lautete die Vorgabe im Lastenheft. Die Erfahrungen aus der Praxis waren dazu höchst willkommen: Welche Höhen werden benötigt, welches Material eignet sich, wie muss das Verdeck aussehen, wo sollten Spanngurte angebracht sein, welche Achsen sind geeignet? Fahrzeugbauer und Spediteur diskutierten über jedes Detail, bis das Konzept für den Paper Liner Ultra stand. „Diese Impulse direkt aus der tagtäglichen Nutzung der Trailer sind für uns höchst hilfreich, gerade in einem derart speziellen Bereich“, sagt Claus Hütten, der im KRONE-Regionalvertrieb die Spedition Röskes betreut. „Der Kunde erhält einen Trailer, der seinen Erwartungen entspricht, und wir können uns noch besser auf diese Speziallogistik einstellen – das ist echtes Win-Win für alle Beteiligten“, so Hütten weiter. Mit der ersten Zeichnung war das Projekt Paper Liner Ultra indes für Peter Röskes längst nicht abgeschlossen: Gar keine Frage, dass er den ersten Prototypen auch in der eigenen Spedition testen wollte. Fast ein Jahr lang war der Trailer in Betrieb und hat geschätzte Prototyp bewährt sich ein Jahr lang im Speditionsalltag 150.000 Kilometer zurückgelegt. Das Resultat: kaum noch Nachbesserungsbedarf, stattdessen hohe Zufriedenheit beim Spediteur und seinen Fahrern. „Der Paper Liner Ultra ist so robust, wie wir erwartet haben, und setzt nach meiner Meinung mit einem Eigengewicht von knapp unter sechs Tonnen – inklusive kompletter Rollenpapier-Ausstattung – neue Maßstäbe für Leichtbau-Papierauflieger.“ Optimiert wurde und wird auch zukünftig bis ins Detail: So ist zum Beispiel vorgesehen, mit der neuen Achsengeneration von SAF und der Wahl geeigneter Alufelgen das Trailergewicht um weitere 120 Kilogramm zu reduzieren – von vielen anderen bereits erfolgten Weiterentwicklungen ganz zu schweigen. Aus Sicht des Spediteurs war bereits der Prototyp serienreif: „Wir haben dem Trailer, den wir ein Jahr lang auf Herz und Nieren prüfen konnten, nun fest in unseren Fuhrpark übernommen und mit unserer Beschriftung versehen. Und auch bei künftigen Neubestellungen ist der Paper Liner Ultra für uns die erste Wahl“, sagt Peter Röskes abschließend. trailerforum 11

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