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KRONE trailerforum 2-2013

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Neue Wege

60 neue Krone-Trailer

60 neue Krone-Trailer für Kopernikus Getreu seiner Philosophie „Wer den Spuren anderer folgt, wird niemals Erster sein“ hat Bodo Engler zwei Jahre an seinem Konzept gearbeitet. Es gebe bereits intermodale Verkehre nach Polen, erklärt er, aber die würden fast nur Container transportieren. Seine internationalen Kunden aus den Branchen Chemie, Papier und Lebensmittel hätte die Kombination von ökologischen und finanziellen Vorteilen bei gleicher Liefergeschwindigkeit überzeugt. So rechnen sich auch die Investitionen, die dls getätigt hat. Zur Person May-Britt Schrader (34) leitet den gesamten operativen Bereich des Unternehmens. Als eine Berufsberaterin ihr empfahl, Diätassistentin zu werden, entschied sie sich spontan, ins väterliche Unternehmen einzusteigen. Eine Entscheidung, die sie noch keine Minute bereut hat, auch wenn ihr Handy niemals ausgeschaltet wird. nicht seinem Naturell entspräche. Lieber konzentriert er sich auf die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens und das Projekt Kopernikus. Premiere im intermodalen Verkehr nach Polen. Am 27. September 2013 nahm die neueste Innovation von dls ihren Liniendienst auf: ein Zug von 635 Metern Länge, bestehend aus einer Lokomotive und 18 Doppeltaschenwaggons, die in einer Fahrzeit von 23 Stunden 36 Trailer von Krefeld nach Warschau transportieren. Die erste Rückreise hat Kopernikus – so der Name des neuen Dienstes – am 2. Oktober angetreten. Der Zug wird nur von dls befrachtet und hält nur ein einziges Mal in Frankfurt/Oder, um den Lokführer zu wechseln. Mit Kopernikus schlage dls mehrere Fliegen mit einer Klappe, erläutert Bodo Engler. Die weite Strecke werde von der Straße auf die Schiene verlagert, was nicht nur die CO 2 -Belastung verringere, sondern auch auf elegante Weise alle bestehenden Lkw-Fahrverbote für Sonn- und Feiertage umgehe. Darüber hinaus können höhere Nutzlasten transportiert und insgesamt die Kosten gesenkt werden. Das alles soll dazu beitragen, dass das Unternehmen seine Position behaupten kann: the number one in Eastern Europe. Fotos: Schöning Fotodesign, Stefan Bungert, Ralf Klingsieck Kopernikus auf der Haus-Knipp-Eisenbahnbrücke bei der Jungfernfahrt nach Warschau. 26 trailerforum | PORTRÄT

Nachgefragt ... bei Jean-Paul Mayronneinc »Eine neue Steuer verschlechterT die Beziehungen« Das Thema, das die Fuhrunternehmer in Frankreich derzeit am meisten beunruhigt, ist die Lkw-Ökosteuer, die sie ab dem 1. Januar kommenden Jahres zahlen müssen und die ihnen das Leben noch schwieriger zu machen droht. Jean-Paul Mayronneinc, Generalbeauftragter der französischen Nationalen Union des Kühltransports (UNTF), bringt den Stand der Dinge auf den Punkt. J ean-Paul Meyronneinc ist viel beschäftigt und pendelt ständig zwischen dem Sitz der UNTF auf dem Großmarkt Rungis und seinem Pariser Büro. Zwischen zwei Terminen hat er uns einige Fragen beantwortet. trailerforum: Was genau ist die Lkw- Ökosteuer und welches Ziel verfolgt sie? Jean-Paul Meyronneinc: Die Lkw-Ökosteuer ist eine Abgabe auf Straßentransportfahrzeuge mit einem Gewicht von über 3,5 Tonnen, die die Nationalstraßen und die von den Departements verwalteten Landstraßen Frankreichs nutzen – ein Netz, das insgesamt 15.000 Kilometer umfasst. Ziel ist es, Gebühren auf die Benutzung von Straßen zu erheben, die bisher kostenlos waren. Das ist also das Prinzip der Internalisierung der externen Kosten. Man erwartet Einnahmen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro pro Jahr. Davon kommen 800 Millionen Euro der Agentur für die Finanzierung der Transportinfrastrukturen (AFITF) zugute, 150 bis 200 Millionen Euro den örtlichen Verwaltungen für die Instandhaltung der Straßen, und 150 Millionen Euro dienen der Finanzierung des Systems selbst, das durch das private Konsortium Ecomouv verwaltet wird. Warum wurde das Inkrafttreten der Steuer mehrmals verschoben und nun auf den 1. Januar 2014 festgesetzt? Es gibt zwei große Probleme. Das erste ist technischer Art. Bei den Tests traten zahlreiche Fehler auf. Zudem gibt es auch organisatorische Probleme. Sämtliche Fahrzeuge müssen in einer zentralen Datenbank registriert sein, doch dies ist derzeit für nur etwa 60.000 der insgesamt 600.000 französischen Fahrzeuge und der 200.000 ausländischen Fahrzeuge der Fall. Doch gibt es nicht auch finanzielle Bedenken seitens der Transporteure? Die Kosten für die Transporteure sind je nach Region sehr unterschiedlich. Wir stehen vor einem wahren finanziellen Schock, denn für die Transportunternehmen bedeutet dies je nach Verkehrsaufkommen zwischen vier bis fünf und sieben bis acht Prozent mehr Selbstkosten. Versuchen die Verlader nicht, sich dieser Mehrkosten zu entledigen, indem sie die Gebühren neu aushandeln? Der Mechanismus des pauschalen Aufschlags für den Kunden ist unabhängig vom Mechanismus der Gebührenberechnung für den Transport selbst. Dadurch wird es Transportunternehmen geben, die eine höhere Pauschale auf die Rechnung setzen werden, als sie selbst an Ökosteuer zu zahlen hatten, und andere, bei denen es weniger ist. Insgesamt gleicht sich das jedoch aus. Es stimmt, dass viele Auftraggeber den tatsächlichen Preis der Ökosteuer kennen und nur diesen zahlen wollen. Es ist sehr schwierig, im Voraus zu wissen, wo genau ein faires Gleichgewicht liegt. Für Komplettladungen ist das relativ einfach, jedoch sehr viel komplizierter für Sammelguttransport oder Stückgutverkehr. Denken Sie, dass die Steuer zur Folge haben wird, dass wieder mehr Lkws auf die Autobahn zurückkehren? Ja, es wird eine Verlagerung auf die Autobahnen geben. Seit Jahren haben viele Transportunternehmen die Autobahnen und ihre Gebühren gemieden. Wenn die Nationalstraßen nun ebenfalls kostenpflichtig sind und in etwa den gleichen Preis kosten, dann sollte man lieber die Autobahn nutzen: Das ist schneller und sicherer. Es gibt auch einen positiven Effekt: Man hört jetzt immer häufiger Überlegungen zur Bündelung und Optimierung der Transporte, und das geht ganz in Richtung des Grenelle-Umweltschutz-Gipfels. Zur Person Jean-Paul Meyronneinc (51) ist seit 2008 Generalbeauftragter der französischen Nationalen Union des Kühltransports (UNTF). Er hat Recht, Volkswirtschaft und politische Wissenschaften studiert; anschließend arbeitete er als Journalist und Chefredakteur bei verschiedenen Fachzeitschriften. Von 2003 bis 2008 war er in einem Beratungsunternehmen tätig. Außerdem unterrichtete er als Beigeordneter Professor für Logistik an der Pariser Hochschule Conservatoire National des Arts et Métiers. Nachgefragt | trailerforum 27

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