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KRONE trailerforum 2-2014

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Technik Bericht aus dem

Technik Bericht aus dem Testlabor Der Härtetest im Labor Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt testete erfolgreich die neue KRONE Trailer Achse. Das Prüfverfahren stellt die Belastungen eines ganzen Fahrzeuglebens nach. D ie neue KRONE Trailer Achse hält zuverlässig und sicher ein Fahrzeugleben lang: Das hat ein aufwendiges Testverfahren im Labor des Darmstädter Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF gezeigt, wo das Fahrzeugwerk Krone seine Innovation gründlich prüfen ließ. Die Krone-Achse wurde unter dem strengen Blick von Andreas Herbert einem wahren Härtetest unterzogen: Er verantwortete und begleitete den Test als Projektleiter im Kompetenzcenter Betriebslastensimulation und Bewertung des Instituts. „Es war für mich ein besonderes Projekt mit sehr spannenden Fragestellungen“, so der Diplom-Ingenieur. Enorme Belastungen nachgestellt. Drei Wochen lang hämmerte und klopfte es laut in seinem Labor. SPRILOS heißt das Belastungsprogramm, das dort eingesetzt wird und das sich seit mehr als zwei Jahrzehnten für die Erprobung von Lkw- Achskomponenten bewährt hat. Es wurde individuell auf die KRONE Trailer Achse angepasst: Auf einem Hilfsrahmen wurde ein Abschnitt eines originalen Auflieger-Rahmens mit einer vertikal fixierten Achse montiert. Diese wurde dann aus fünf Lastrichtungen beansprucht, sodass der Testaufbau einer sehr starken Belastungssituation auf der Straße möglichst nahe kam. „Die Belastung des Probanden erfolgte über Vertikalkräfte gegen die Fixierung, über je einen Radersatz an den Seiten sowie über die Bremskraft mittig auf dem Verteilungsbalken“, erklärt Andreas Herbert. Das simulierte die Kräfte, die in Kurven, durch eine Verdrehung der Achse beim Bremsen, durch das Gewicht der Ladung oder bei Stößen durch Schlaglöcher ausgelöst werden. Besonders Rangiervorgänge sind für Auflieger eine Herausforderung: Auch die enormen Belastungen, die dabei auf die Achsen wirken, lassen sich im Labor nachstellen. Test simuliert eine Million gefahrene Kilometer. Der Versuch dauerte etwa drei Wochen: In dieser Zeit kann die gesamte Schädigungseinwirkung des Fahrbetriebs auf die Achse simuliert werden. Denn sie entspricht, je nach Fahrweise, einer Fahrleistung von mehr als einer Million Kilometern. Hat so ein Test im Labor wirklich Aussagekraft für den Einsatz auf der Straße? „Unser Verfahren hat viele Vorteile gegenüber dem Dauerversuch mit einem Fahrzeug auf einer Teststrecke“, so Andreas Herbert. „Der Prüfstandsversuch ist wesentlich Fotos: Krone 22 trailerforum | Bericht aus dem Testlabor

»Die Belastungen im Labor werden an den schwierigsten Bedingungen AUSGERICHTET.« Projektleiter Dipl.-Ing. Andreas Herbert schneller und kann ohne Unterbrechungen durchgeführt werden, er ist genau reproduzierbar, und Sichtkontrollen an den Achsteilen lassen sich hier erheblich besser umsetzen als am kompletten Fahrzeug.“ Die Belastungen im Labor werden an den schwierigsten Bedingungen ausgerichtet, die ein Fahrer auf anspruchsvollen Strecken vorfindet. „Alles, was wenig Schädigungen verspricht, das fahren wir im Test gar nicht“, so Herbert. „Ein Konstrukteur muss sich immer an den hohen Beanspruchungen messen lassen.“ Dabei stehen nicht unbedingt hohe Lasten im Fokus, sondern häufiges Fahren mit mittleren Lasten. Das Fraunhofer-Institut LBF gehört auf dem Gebiet der Betriebsfestigkeit weltweit zu den führenden Einrichtungen. Das Krone-Tochterunternehmen Gigant – Trenkamp & Gehle, das die Achse entwickelt hat, arbeitet in diesem Bereich schon seit vielen Jahren erfolgreich mit dem Fraunhofer-Institut zusammen und nutzte somit auch in diesem Fall das umfangreiche Fachwissen beim wichtigen Test für die neue Trailerachse. Kontinuierliche Überwachung. Besonders kritisch betrachteten Andreas Herbert und sein Team die Schraubenvorspannungen der Achse: „Wir haben sie an wichtigen Punkten kontinuierlich überwacht“, so Herbert. „Nach dem Versuch haben wir die Strukturteile dann mit einem Farbeindringverfahren sehr genau auf Risse überprüft, um sicherzustellen, dass im Fahrbetrieb keine Bauteile versagen können.“ Bei diesem Verfahren werden die Bauteile erst gereinigt, dann wird eine rote Flüssigkeit aufgetragen, die auch in feinste Risse eindringt. Nach einer erneuten Reinigung kommt eine Kalkmilch auf die Bauteile. Sie zieht die Farbe aus den Rissen: So erkennt man, wo eventuell Schwachstellen liegen könnten. Am Ende des gesamten Prüfverfahrens stand der Beweis, dass die neue Achse betriebsfest ist und die Achskomponenten ein ganzes Fahrzeugleben lang ohne Versagen betrieben werden können. Außerdem hat der Test im Fraunhofer-Institut LBF gezeigt, dass die Optimierungsmaßnahmen, die bei der Entwicklung der KRONE Trailer Achse umgesetzt werden konnten, den Aufwand minimieren, der bei der Inspektion der Fahrzeuge notwendig ist. Das bedeutet: Die Kunden müssen noch weniger Zeit in Wartung und Instandhaltung investieren und können ihre Fahrzeuge stattdessen länger fahren lassen. Der Prüfstand im Labor des Fraunhofer-Instituts wurde individuell auf die Krone-Achse angepasst: Der Test simulierte eine Million gefahrene Kilometer. Bericht aus dem Testlabor | trailerforum 23

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