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KRONE trailerforum 2-2014

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Frisches onlineshopping

Die Lebensmittel finden

Die Lebensmittel finden auf unterschiedlichen Wegen zum Kunden: Direkt vom Laden oder von Lagern aus werden sie per Kurier oder Paketdienst gebracht. »Ich bin überzeugt, dass die Zeit des Massengeschäfts im stationären Handel vorbei ist.« Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender Rewe Group Qualität prüfen können. 77 Prozent schrecken vor den Kosten zurück. Zumindest das letztgenannte Problem dürfte sich schnell in den Griff bekommen lassen. Große Händler wie Rewe versprechen schon jetzt, Produkte online zum gleichen Preis anzubieten wie im Laden. Die Lieferung an sich kostet zwar – je nach Tageszeit zwischen 5 und 6 Euro in den Hauptlieferzeiten. Dafür sparen Kunden Zeit und Sprit. McKinsey hat ausgerechnet, dass die Deutschen im Schnitt fünf Tage im Jahr mit dem Einkauf im Supermarkt verbringen und 260 Liter Benzin für Fahrten dorthin verbrauchen. Wocheneinkauf wird ersetzt. „Grundsätzlich ist bei Bestandskunden die volle Sortimentsbreite gefragt, da wir bei ihnen in der Regel einen vollständigen Wocheneinkauf ersetzen“, sagt Steffen Christ, Geschäftsführer von Bringmeister.de, einer Onlinetochter von Kaiser's Tengelmann, die in Berlin und München Lebensmittel an die Haustüren ihrer Kunden liefert. Vor allem Vorratsartikel und Getränke seien im Vergleich zur Filiale überproportional nachgefragt: „Neukunden ‚entdecken‘ unser Sortiment ausgehend von diesen Artikelbereichen und versuchen sich selten direkt bei der ersten Bestellung an den ‚schwierigen‘ Sortimentsbereichen, zum Beispiel Obst und Gemüse.“ Um noch mehr Kunden zu überzeugen, passen die Händler ihre Angebote zunehmend den Bedürfnissen der Zielgruppen an – so wie der Online-Supermarkt Allyouneed.com, der zum Paketdienst DHL gehört und ausschließlich Markenartikel per Paket ausliefert. Weil frische Lebensmittel nicht so einfach längere Zeit beim Nachbarn oder in der Filiale geparkt werden können, bietet Allyouneed.com seit 2013 eine Feierabendzustellung an: Berufstätige können sich Lieferfenster zwischen 18 und 22 Uhr aussuchen. Wunschliefertermine seien extrem wichtig, heißt es auch beim Lieferdienst Mytime.de des Lebensmittelhändlers Bünting, der mit seinen Combi- und Famila-Supermärkten vorrangig in Norddeutschland aktiv ist, online aber deutschlandweit agiert. „Wir sehen sehr gute Entwicklungschancen im Onlinehandel mit Lebensmitteln und wollten uns daher frühzeitig in diesem Feld positionieren“, sagt Mytime.de-Geschäftsführer Joosten Brüggemann. Momentan sind rund 32.000 Artikel im Angebot, bis zum Jahresende sollen es 35.000 werden. Außer Getränken und Süßwaren bestellen die Kunden vor allem Frischeprodukte und Tiefkühlartikel. Über das Internet könne Bünting ein kompetentes Sortiment anbieten, ohne über stationäre Standorte wachsen zu müssen, erklärt Brüggemann. Eine eigene Flotte hat das Unternehmen nicht. Geliefert wird per DHL und DPD. Aufbauten im Modulsystem. Andere Anbieter bringen die Bestellungen mit Kühlfahrzeugen direkt zu den Kunden. Davon profitiert vor allem die Logistikbranche. Ihren dritten Standort Düsseldorf hat die Tengelmann-Tochter Bringmeister.de wieder aufgegeben – unter anderem, weil die Kommissionierung dort in einem klassischen Supermarkt erfolgte. Christ sagt: „Durch die Schnittstelle zur Filiale hatten wir sehr großen Abstimmungsbedarf und entsprechende Kostenstrukturen. Deshalb haben wir uns am Ende gegen eine Fortführung entschieden.“ Wo die Online-Einkäufe zusammengestellt und gepackt werden, ist eine zentrale Frage, mit der sich alle Händler beschäftigen. Bringmeister.de habe die Erfahrung gemacht, dass sich ein normaler Laden „nur für wenige Marktteilnehmer“ als Basis eigne, erklärt Christ. „Gleichwohl kann das für einzelne geografische Märkte eine fixkostengünstige Einstiegsmöglichkeit sein.“ Bei Rewe kommen die Online-Einkäufe zum Beispiel in Berlin aus unterschiedlichen Filialen. Als Vorteil wird in der Kölner Zentrale die Möglichkeit genannt, schneller expandieren Fotos: Allyouneed.com, Mytime.de (2), Mytime.de (Montage: DVV), Peer Schader 8 trailerforum | Lebensmittel Online

Die Bünting E-Commerce GmbH & Co. KG hat in Oldenburg ein eigenes Zentrallager für ihren Lieferdienst in Betrieb genommen. zu können. Meist geht das aber nur, bis eine gewisse Grenze an Bestellungen erreicht wird – sonst ist der Laden schnell überlastet. Bünting bearbeitete die Bestellungen für Mytime.de anfangs in einem Famila-XXL-Verbrauchermarkt in Oldenburg. Im vergangenen Jahr wurde ein Zentrallager an derselben Stelle in Betrieb genommen. Geschäftsführer Brüggemann sagt: „Die rasant steigende Auftragsmenge war im laufenden Betrieb eines SB-Warenhauses nicht mehr zu realisieren.“ Langfristig solle es „verschiedene logistische Strategien“ geben. Wie viele Kunden derzeit regelmäßig auf die Online-Services zurückgreifen, kommunizieren die Händler nicht – kaum jemand mag der Konkurrenz Einblick in die selbst gewonnenen Erkenntnisse geben. Bei Bringmeister.de heißt es lediglich, man sei mit den aktuellen Zahlen „sehr zufrieden“. Wettbewerber Mytime.de erklärt, der Dienst wachse stetig. Die Absatzzahlen im Mai 2014 hätten bereits über denen des Weihnachtsgeschäfts 2013 gelegen. Wichtig ist für die Händler vor allem der Gesamtwert der Waren pro Bestellung – weil sich die hohen Kosten erst rentieren, wenn die Kunden nicht bloß Mini-Einkäufe tätigen. Rewe nennt dazu keine Zahlen, bei Mytime.de liegt der sogenannte Durchschnittsbon derzeit Vorbild GroSSbritannien: Mehr Komfort, geringere Gebühren Online-Pionier Tesco startete in Großbritannien bereits im Jahr 2000 mit seiner ersten Liefer-Website und erzielte mit dem „Home Delivery“-Service im vergangenen Jahr einen Gewinn von immerhin 127 Millionen Pfund. Dafür sind allerdings die Umsätze im stationären Handel rückläufig. Zusätzlich bietet Tesco in zahlreichen Filialen „Click & Collect“ an: Kunden ordern Lebensmittel online, holen sie aber selbst im Laden ab. In „Drive Thru“-Stationen wird die Bestellung direkt ins Auto eingeladen. Gerade erst hat Tesco die Liefergebühren in der Wochenmitte von 3 auf 1 Pfund gesenkt. Für 60 Pfund im Jahr werden sämtliche Einkäufe ohne Zusatzgebühren gebracht. In Deutschland versuchen sich unter anderem Rewe und Real mit sogenannten Drive-Abholdiensten, bislang aber mit überschaubarem Erfolg und nur in wenigen Städten. Lebensmittel online | trailerforum 9

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