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KRONE trailerforum 2-2015 (DE)

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PORTRÄT Gebrüder Weiss

PORTRÄT Gebrüder Weiss NAHTLOSE TRANSPORTLOGISTIK RUND UM DEN ERDBALL Das „orange Netzwerk“ des österreichischen Familienkonzerns Gebrüder Weiss ist weltweit in 27 Ländern präsent. Heidi Senger-Weiss, Gesellschafterin und Aufsichtsrätin, wurde jüngst als erste Frau überhaupt in die „Logistics Hall of Fame“ aufgenommen. M it nur 27 Jahren muss Heidegunde „Heidi“ Senger-Weiss im Jahr 1968 Verantwortung für eine Firma mit knapp 1.000 Mitarbeitern übernehmen: Nach dem überraschenden Tod ihres Vaters Ferdinand steht sie gemeinsam mit ihrem Mann Paul von einem Tag auf den anderen an der Spitze der Gebrüder Weiss. Sie nimmt die Herausforderung an und setzt sich durch: Das Unternehmen ist heute ein international erfolgreicher Mobilitätskonzern und zählt mit über 150 Standorten in 27 Ländern und 6.000 Mitarbeitern zu den weltweit führenden Transport- und Logistikunternehmen. Besonders von Mitteleuropa bis Vorderasien mit derzeit 1.179 Linienverkehren verfügt Gebrüder Weiss über eines der leistungsstärksten Netzwerke der Branche. Mit knapp 500 Jahren Geschichte gilt es zudem als das älteste Speditionsunternehmen Österreichs. Neben den Hauptgeschäftsbereichen Landtransporte, Luft- und Seefracht sowie Logistik sind unter dem Dach der Gebrüder Weiss Holding AG mit Sitz im österreichischen Lauterach auch eine Reihe von hoch spezialisierten Branchenlösungen und Tochterunternehmen angesiedelt. Diese Bündelung ermöglicht es dem Konzern, der sich auch als das „orange Netzwerk“ bezeichnet, schnell und flexibel auf Kundenbedürfnisse zu reagieren. Dabei ist es nach wie vor ein Familienbetrieb mit starken Wurzeln in der Alpen-Donau-Region. Nachhaltiger Vorreiter Mit einer Vielzahl an ökologischen, ökonomischen und sozialen Maßnahmen gilt Gebrüder Weiss heute auch als Vorreiter in puncto nachhaltigen Wirtschaftens. Das ist für Heidi Senger-Weiss, die nach wie vor als Gesellschafterin und Aufsichtsrätin aktiv ist, immer ein besonders wichtiger Punkt ihrer Arbeit gewesen. Sie gilt heute aber auch weit über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus als Botschafterin der Logistik, der die gesamte europäische Branche Respekt zollt. Deshalb wurde sie jüngst in die „Logistics Hall of Fame“ aufgenommen – als erste Frau überhaupt. Die Jury erklärt, sie habe zahlreiche Impulse in der Unternehmensführung, Internationalisierung und Mitarbeitermotivation gesetzt und damit zur Professionalisierung der Branche maßgeblich beigetragen. Das Unternehmen Gebrüder Weiss will eben immer mehr erreichen als nur wirtschaftlichen Erfolg – auch wenn der selbstverständlich die Fotos: Gebrüder Weiss 16 trailerforum | PORTRÄT

Basis bildet. „Finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit sind die Grundfeste unseres Handelns“, erklärt Wolfram Senger- Weiss, Finanzvorstand von Gebrüder Weiss. Von Dun & Bradstreet, einem renommierten amerikanischen Wirtschaftsinformationsdienstleister, erhielt das Unternehmen wiederholt die Bonitätsbestnote. Im Rahmen des Zukunftsprogramms „Agenda 2020“ wurden allein im Jahr 2014 rund 56,4 Millionen Euro in den Ausbau von Netzwerk, Standorten und Infrastruktur investiert. Im gleichen Jahr konnte erstmals in der Unter nehmensgeschichte die Nettoumsatzgrenze von 1,2 Milliarden Euro übersprungen werden. Wolfgang Niessner, seit 2005 Vorstandsvorsitzender, sagt: „Auch Wertschöpfung und Cashflow konnten bei hohem Investitionsvolumen und stabiler Eigenkapitaldecke gesteigert werden.“ Vertrauen in die Krone-Qualität Eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür ist ein zuverlässiger, hochwertiger Fuhrpark – für Gebrüder Weiss ein guter Grund, auf das Fahrzeugwerk Krone zu setzen. „Wir arbeiten seit vielen Jahren sehr partnerschaftlich zusammen“, sagt Zentraleinkäufer Marco Petru, „besonders zufrieden sind wir mit dem individuellen und länderspezifischen Support, den Krone flächendeckend für alle unsere Fuhrparks erbringt.“ Momentan sind bei Gebrüder Weiss rund 680 Auflieger und Anhänger von Krone im Einsatz. Die Lastzüge fahren zum Beispiel die neue Logistikanlage in Brünn an, die das Unternehmen im Sommer bezogen hat: Die Anlage dient als Verteilzentrum für Tschechien, Ungarn, Österreich und Polen. Der Standort Hall in Tirol wurde um ein neues Logistikterminal von 1.000 Quadratmeter Fläche erweitert. Auch im bulgarischen Sofia entstand ein neues, rund 57.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum. Und schließlich zog auch die Firmenzentrale selbst in das neue Gebäude in Lauterach (Vorarlberg) ein. „Nur ein finanziell gesundes Unternehmen kann nachhaltig agieren und seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen“, erklärt Wolfram Senger- Weiss. „Wir können es uns weiterhin leisten.“ Mit rund 35 Prozent der Konzernwertschöpfung beziehungsweise 10,6 Millionen Sendungen jährlich ist der Bereich „Nationaler und Internationaler Landverkehr“ unangefochten der Umsatzbringer des Konzerns. „Grundpfeiler des Erfolgs sind unser Partnernetzwerk ‚System Alliance Europe‘ sowie die flächendeckende Einführung unserer Hauszustellung ‚Gebrüder Weiss pro.line home‘ in Österreich und in mehreren zentral- und osteuropäischen Ländern“, erklärt Niessner. Im Bereich Air and Sea wird das Sammelgutprodukt Gebrüder Weiss consolution mit standardisierten Servicelevels und direkten Seefahrtlinien kontinuierlich ausgebaut. Mit einem Vorjahresplus von 20 Prozent legte dieser Bereich umsatzmäßig am stärksten zu. Auch im Bahnbereich konnte Gebrüder Weiss sein Ergebnis trotz widriger Umstände steigern: Fünfmal pro Woche verlässt der „Bodenseeshuttle“ den vorarlbergischen Güterbahnhof Wolfurt in Richtung deutsche Seehäfen (Hamburg, Bremerhaven). Mit einer Jahreskapazität von 12.000 TEU bietet der von Rail Cargo Austria und Gebrüder Weiss gemeinsam betriebene Containerzug eine umweltschonende Alternative zum Lkw-Verkehr. Vier Kernwerte In allen Geschäfts bereichen wird immer wieder deutlich, dass Gebrüder Weiss sich vier Kern werten verschrieben hat: Unabhängigkeit, Nachhaltigkeit, Engagement und Service-Excellence. Besonders Heidi Senger-Weiss persönlich hat sich bereits früh für soziale Verantwortung in der Logistik eingesetzt. Sie zieht auch in die „Logistics Hall of Fame“ ein, weil sie sich immer für den Fortbestand von Familien unternehmen und ihrer Werte verdient gemacht hat. Die Branche spricht respektvoll als „Grande Dame der öster reichischen Transportlogistik“ von ihr. Eine Grande Dame mit orangem Herzen. Zur Person Wolfram Senger-Weiss, Finanzvorstand von Gebrüder Weiss, ist gemeinsam mit seinem Bruder Heinz seit 2005 im Vorstand des Familienunternehmens aktiv. Er hat nach seinem Studium an der Wirt schaftsuniversität Wien in der Industrie gearbeitet: als Vorstandsassistent der Berndorf AG und im Management eines Start-ups in den USA. Nach einer postgradualen Ausbildung ging er 2003 ins Unternehmen. Seit 2012 ist er Präsident des Zentralverbands Spedition & Logistik. Kontinuierliches Wachstum Mit dem Markteintritt in Russland und den jüngsten Standorten in der Türkei und Georgien wurde in den vergangenen Jahren eine geografische Lücke im Netzwerk geschlossen. Mittlerweile betreibt Gebrüder Weiss auch Sammelgutverbindungen von Passau und Wien/Langenzersdorf nach Georgien und Turkmenistan. Transportiert werden vorwiegend Agrarprodukte, Maschinenteile und medizinische Ausrüstung. Die neue Niederlassung in Sofia fungiert hierbei als Drehscheibe in Richtung Zentralasien. Das älteste Speditionsunternehmen Österreichs setzt auf einen modernen Fuhrpark. PORTRÄT | trailerforum 17

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