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KRONE trailerforum 2-2015 (DE)

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Jörn-Peter Struck,

Jörn-Peter Struck, Geschäftsführer von Cargoline Dr. Michael Bargl, Geschäftsführer IDS Logistik genutzter Flotten- und Lagerkapazitäten ist damit aber längst nicht ausgeschöpft. Simmets Empfehlung: Unternehmen sollten frühzeitig verlässliche Partner finden, um so mit der schnellen, technikgetriebenen Entwicklung Schritt zu halten. Unternehmensverbünde wie Cargoline und IDS Logistik, haben der Entwicklung schon länger Rechnung getragen. ZUSAMMENSCHLUSS DES MITTELSTANDS. „Der Erfolg der Verlader hängt zunehmend von der Qualität seines Logistikdienstleisters ab“, sagt Jörn Peter Struck, Geschäftsführer der Cargoline. Ein eingespieltes Netzwerk sei essentiell, so Struck. „Ein Transporteur allein kann nicht überall dort ein Terminal vorhalten, wo er es benötigen würde, um die heute geforderte Flächendeckung zu erreichen.“ Der Zusammenschluss großer regionaler Speditionen schafft aber nicht nur die benötigte Umschlags- und auch Lagerkapaziät europaweit, sondern ermöglicht auch eine Optimierung des Transportsystems. Durch die gemeinsame Vorhaltung eines Wechselbrückenpools können die Akteure die EDV-gesteuerten Ladeeinheiten maximal einsetzen und ausnutzen. „Die Wechselbrücken von Krone werden unseren hohen Anforderungen gerecht: gute Qualität und hohe Verfügbarkeit. Dazu kommen niedrigere Verbrauchswerte durch die bessere Aerodynamik der Glattwand-Wechselbrücken, da gibt Die Stückgutkooperation IDS setzt auf innovative Softwarelösungen. es für uns kaum Alternativen“, erklärt Struck. In der Zukunft werde es auch für Cargoline verstärkt um eine intelligent funktionierende Softwaresteuerung gehen, um alle Bereiche ideal zu verknüpfen, ist er überzeugt. BESCHLEUNIGUNG DURCH DATENANALYSE. Bei der Stückgutkooperation IDS hat man neben den Vorteilen der gemeinsamen Nutzung von Lagern und Transporteinheiten auch die Softwareentwicklung im Blick und entwickelt diese weiter. Das reicht bis zur direkten Kundenansprache, für die jene Daten genutzt werden, die durch das System gewonnen wurden und nun kundengerecht gezielt eingesetzt werden: Holt ein Versand spediteur eine Sendung ab und scannt sie in seinem Lager, erhält der Privatempfänger automatisch eine E-Mail mit den genauen Sendungsdaten und einem vierstündigen Zeitfenster für die Zustellung. IDS sagt bei Entfernungen bis 600 Kilometer einen 24-Stunden- Service zu, bei weiteren Strecken sind es 48 Stunden. Bei telefonischer Avisierung sind Sendungen für Privatkunden von Haus zu Haus nach IDS-Angaben drei bis vier Tage unterwegs. „Das liegt daran, dass sie im Schnitt 2,2 Tage in der Halle liegen, bis der Empfänger erreicht werden konnte, um einen Zustellungstermin zu vereinbaren“, erläutert IDS-Geschäftsführer Dr. Michael Bargl. Eine Avisie rung des Kunden per E-Mail hat nicht nur den Vorteil der zeit- und ortsunabhängigen Benachrichtigung, sondern erhöht auch die Trefferquote und reduziert Lagerfläche. Dem zunehmenden Kosten­ Foto: IDS 8 trailerforum | VERNETZUNG

Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik Elmar Fünfer, Department Head Technics/ Technical Purchase bei Dachser Jens Müller, Head of Network Management/ Organization bei Dachser druck möchte Bargl mit Transparenz begegnen: Die Kostentreiber müssen dem Kunden gegenüber benannt werden und die Prozesse durch Zusammenschlüsse von Transporteuren und gemeinschaftliche Digitalisierung optimiert werden, ist er überzeugt. DAS INTERNET DER DINGE. Die Erhöhung von Prozessgeschwindigkeiten gelingt zunehmend durch neue Technologien. Mit Techniken wie WLAN oder GPRS lassen sich Hard- und Software vernetzen und Prozesse besser organisieren, analysieren und optimieren. Eine steigende Automatisierung ist die Folge. Eine hohe Flexibilität durch dezentrale und serviceorientierte Organisations- und Steuerungsstrukturen wird für die Logistiker immer wichtiger. Doch für die gemeinsame Nutzung von Kapazitäten wird eine standardisierte Anbindungsmöglichkeit an den Datenfluss nötig werden. Die Schlagworte lauten Cloud und Industrie 4.0: „Der größte Vorteil der Cloud ist eine einheitliche Softwareumgebung. Das Internet ist der beste Beweis für diese Art Konvergenz. Wir müssen vor allem das Problem lösen, wie man in die Cloud hineinkommt – dieser Weg ist entscheidend. Alle konventionellen Softwaresysteme müssen über universelle Schnittstellen angebunden werden können, um Altsysteme zu ersetzen“, gibt Prof. Dr. Michael ten Hompel vom Fraunhofer-Institut in Dortmund zu bedenken. »Letzten Endes muss immer etwas transportiert werden.« Wolfgang Janda, Schenker AG STANDARDISIERUNGEN ALS WEGBEREITER. Standardisierungen und die Nutzung von Synergien spielen auch bei den Großen der Branche eine Rolle. Allerdings haben Dachser, Schenker AG und die Post/DHL jeder für sich so gewaltige Kapazitäten, dass diese Maßnahmen konzernintern erfolgen. Jens Müller, Head of Network Management/Organization bei Dachser, weist auf die Notwendigkeit eines flächendeckenden Netzwerks mit eigenen Standorten hin, das über ein standardisiertes Equipment verfügt. Auch Dachser bedient sich in seinen Europa verkehren mit Industriegütern aus einem Wechselbrückenpool. Die Standardisierung der Brücken sowie der Auflieger kostete den Großlogistiker im Europaaufbau zwar einige Mühen, sie sorgt jetzt aber für geschmeidige Prozesse. Darüber hinaus bringt Dachser in allen Niederlassungen dieselben eigenentwickelten und tief integrierten Kernsysteme für das Transport und Warehouse Management zum Einsatz. Selbstverständlich sind auch die Daten zu Fahrzeugen, Trailern und Brücken in die Erfassung eingebunden. E-Commerce und veränderte Lebensbedingungen werden den Markt vor allem im B2C-Bereich stark verändern, ist sich Müller sicher. „Die Menschen arbeiten tagsüber und können Sendungen nicht empfangen, deshalb werden sich in der Zukunft die Lieferzeiten weiter flexibilisieren“, so Müller. Hier kann er sich auch eine Bündelung der Ladekapazitäten vorstellen. Elmar Fünfer, Department Head Technics/Technical Purchase bei Dachser, verweist auf die Innovationfreude seines Unternehmens – man teste alternative Antriebe ebenso wie kraftstoffsparende und dadurch CO₂-minimierend gezogene Einheiten. Krone sei dabei ein wichtiger Partner, das gelte für die Glattwand- Wechselbrückenkoffer ebenso wie für die Modulbauweise des Fahrzeugwerks. TRANSPORT DER ZUKUNFT. So sieht man das auch bei DB Schenker Logistics. „Das Fahrzeugwerk Bernard Krone ist bei uns die Nummer eins für Wechselaufbauten“, sagt Wolfgang Janda, Senior Vice President System Freight bei der Schenker AG. Das Unternehmen schätzt vor allem die glattwandigen Doppelstockbrücken von Krone. Noch in diesem Jahr werde man weitere 2.000 Planenwechselbrücken gegen die Glattwandkoffer tauschen. Durch die Standardisierung Wolfgang Janda, Senior Vice President System Freight bei der Schenker AG VERNETZUNG | trailerforum 9

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