Aufrufe
vor 1 Jahr

KRONE trailerforum 2016-01 (DE)

  • Text
  • Krone
  • Unternehmen
  • Trailerforum
  • Bernard
  • Zukunft
  • Mitarbeiter
  • Trailer
  • Nutzfahrzeug
  • Gerhard
  • Fahrzeuge
Zukunft skizzieren!

3-D-Brillen

3-D-Brillen unterstützen einen Mitarbeiter bei der Kommissionierung (li.). Die Ware wird ihm von den vollautomatisierten Robotern des Lager- und Kommissioniersystems „G-Com" (Mitte) an seine Pickstation gebracht. Zukünftig könnte die rollende Transportdrohne des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik diese Aufgabe erledigen. Sie kann bei Bedarf fliegen, spart dadurch Energie und bietet weniger Kollisionspotenzial als reine Flugdrohnen. Newcomer, auf die man achten muss.“ Man könne von ihnen lernen, während man sich gleichzeitig auf sich selbst besinne und sich frage: Was muss ich tun, um meine Ziele zu erreichen? Und: Wer ist mein Kunde und was braucht er? „Viele Unternehmen behaupten von sich, dass sie die Antworten kennen, aber ist das tatsächlich so?“, fragt Stroh. „Man muss das wirklich durchdringen. Es ist genauso wichtig, wie die Technologie seines Geschäfts grundlegend zu beherrschen.“ Stefan Stroh sieht all diese Fragestellungen als Aufgaben, denen sich jede Geschäftsführung stellen muss: „Digitalisierung ist kein reines IT-Thema.“ VOLATILE MÄRKTE. Die Nutzfahrzeugbranche muss in den kommenden fünf bis zehn Jahren mit sehr volatilen Märkten rechnen, die von kürzeren Konjunkturzyklen mit stärkeren Ausschlägen geprägt sind – insbesondere in Südamerika, Russland, China und Indien. Professor Klaus-Jürgen Schmidt vom Institut für Produktions- und Logistiksysteme in Saarbrücken (IPL) geht deshalb davon aus, dass eine der wichtigsten Herausforderungen für Fahrzeughersteller in der Produkt- und Marktsegmentierung liegt: „Die richtigen Produkte für die richtigen Märkte herzustellen, das funktioniert in meinen Augen nur durch Modularisierung und Baukastensysteme.“ Uwe Sasse stimmt ihm zu: „Das ist auch für Krone ein ganz wichtiges Thema. Wir haben die Modularität unserer Trailer stark vorangetrieben.“ Er geht davon aus, dass die Käufer in Zukunft erwarten, ihre Fahrzeuge noch sehr viel schneller ausgeliefert zu bekommen als heute. Vor allem bei den Standardfahrzeugen werde Krone das ermöglichen: Der hohe Standardisierungsgrad dieser Fahrzeuge könne mit relativ einfachen Mitteln für spezielle Transportaufgaben nutzbar gemacht werden. Professor Schmidt sieht weitere Entwicklungen: „Tracking and Tracing“ wird nach seiner Einschätzung ebenso ausgebaut wie die vollständige Real-Time- Transparenz der Lieferkette über alle Partner und logistischen Knotenpunkte hinweg. Weiterhin ist die „Smart City“ für ihn ein wichtiges Thema – die Digitalisierung und Vernetzung der Versorgungslogistik, insbesondere in Ballungsräumen. Außerdem intelligente Verkehrssteuerung rund um logistische Hubs. Die Sensorik der Fahrzeuge wird in Zukunft Verschleiß und Störungen erkennen und eine präventive Wartung der Fahrzeuge noch besser ermöglichen. „Auch in puncto Sicherheit wird sich eini ges verändern: Assistenzsysteme werden die Fahrsicherheit steigern und die Zahl schwerer Unfälle reduzieren. Die Vision des autonomen Fahrens wird Realität.“ GESCHWINDIGKEIT STEIGT. Die Geschwindigkeit der Branche wird dramatisch zunehmen. Stefan Stroh erklärt: „Moderne Unternehmen sind sehr viel schneller als früher, setzen Ideen kurzfristiger um und 8 trailerforum | INNOVATIONEN

Entdecken Sie mehr zum Thema. Das Video mit der Roll-and-Fly-Transportdrohne des Fraunhofer- IMLs ist ein Ausblick in die Zukunft der Logistik: http://bit.ly/1Z5qixL Fotos: VW, BLG LOGISTICS/ Tristan Vankarn, Fraunhofer IML verwerfen Projekte, wenn sie nicht funktionieren. Dieses Tempo muss man sich erlauben.“ Er glaubt, dass auf der Suche nach einem erfolgreichen Weg in die Zukunft Experimentierfreudigkeit gefragt ist: „Niemand weiß, wie Technologien in zehn Jahren aussehen werden und sich entwickeln. Deshalb ist ‚launch and learn‘ gefragt: Prototypen müssen entstehen; Unternehmen tun gut daran, eine Kultur zu etablieren, in der Ausprobieren erlaubt ist. Und dann muss man lernen und schauen, was funktioniert.“ Trotzdem wird der Trailer als Hardware sehr wichtig bleiben. „Hier nehmen wir weiter Optimierungen vor, beispielsweise in puncto Gewicht und Stabilität“, sagt Uwe Sasse. Der Service von morgen reiche viel weiter als heute: „In Zukunft werden wir ein Datenfeld ermitteln und aus dieser Datenwolke heraus Dienstleistungen entstehen lassen. Unser Service wird darin bestehen, dass wir die Daten auswählen, die für den Kunden wirklich von entscheidender Bedeutung sind, und diese für ihn aufbereiten. Daten sind gut und wichtig, aber wir müssen unser Denken »Daten sind gut und wichtig, aber wir müssen unser Denken dahin gehend ändern, dass wir die Kunden dazu befähigen, mit diesen Daten zu arbeiten.« Uwe Sasse, Geschäftsführer Konstruktion und Entwicklung bei Krone dahin gehend ändern, dass wir die Kunden dazu befähigen, mit diesen Daten zu arbeiten.“ Sasse ist überzeugt, dass dies die entscheidende Dienstleistung der Zukunft sein wird. „Und sie entsteht im engen Dialog mit den Kunden.“ In der Vergangenheit bekam der Disponent riesige Datenmengen über seine Flotte zur Verfügung gestellt. „Damit haben wir die Kunden eher überfordert“, räumt Sasse ein. „Von diesem Denken gehen wir weg. Statt unseren Kunden die Daten über ihre Reifen zu schicken, werden wir ihnen garantieren, dass diese jederzeit einsatzfähig sind. Wir sammeln die Daten, werten sie aus und ziehen die Schlussfolgerungen. Und wir fragen uns, welche Daten unsere Kunden brauchen, um ihr Geschäftsmodell nach vorn zu bringen.“ JEDERZEIT EINSATZFÄHIG SEIN. Uwe Sasse geht davon aus, dass Verlader in Zukunft die Speditionen zentral auswählen: Der Verlader wird dann seinen Transportauftrag in ein System eingeben, in dem die Dienstleister darauf zugreifen und Angebote machen können. Das bedeutet für die Dienstleister, dass sie konkurrenzfähiger sein müssen als je zuvor. Hier kommt es wesentlich darauf an, Fahrzeugdaten intelligent zu nutzen. Das bietet den Kunden der Krone Nutzfahrzeug Gruppe darüber hinaus auch viele neue Möglichkeiten. „Wenn ich über die Ladung, deren Zustand und den Ort, an dem sie sich befindet, Bescheid weiß, kann ich daraus ganz eigene Dienstleistungen für den Kunden aufbauen“, erklärt Sasse. Vorausschauende Wartung ist beispielsweise gefragt: In Kühlfahrzeugen wird der Fahrer gewarnt, wenn der Tank des Kühlaggregats den Reservebereich erreicht hat. Damit kann die Ware sicher im festgelegten Temperaturfenster befördert werden. „Mit der intelligenten Verknüpfung weiterer Daten können wir den Fahrer aber auch anweisen, die preisgünstigste Tankstelle in Abhängigkeit seiner Fahrstrecke und Verkehrssituation anzufahren“, so Sasse. In einem weiteren Beispiel kann ein Vibrationssensor an der Achse dabei helfen, Lagerschäden rechtzeitig zu erkennen und damit Schäden vorzubeugen: Wenn man die Daten vieler Achsen ausliest, kann man sehr genau vorhersagen, welchen Belastungen eine Achse ausgesetzt ist, erkennt Anzeichen für einen Schaden und wird sie in die Werkstatt rufen, bevor der Schaden auftritt. Zur Person Uwe Sasse ist direkt nach seinem Studium der Ingenieur wissenschaften im Jahr 1988 ins Unternehmen Krone eingestiegen und war dort 20 Jahre lang in verschiedenen Führungspositionen tätig. Seit 2008 ist er als Mitglied der Geschäftsleitung des Fahrzeugwerks Krone für den Bereich Konstruktion und Entwicklung zuständig. INNOVATIONEN | trailerforum 9

Deutsch

KRONE Imagekatalog (DE)
kronetrailer
KRONE Koffersattelauflieger (DE)
kronetrailer
KRONE Container-Chassis (DE)
kronetrailer
KRONE Lang-LKW (DE)
kronetrailer
KRONE KEP-Shuttle (DE)
kronetrailer
KRONE Trailer Achse (DE)
kronetrailer
KRONE Easy Rider (DE)
kronetrailer
KRONE Service (DE)
kronetrailer
KRONE Used (DE)
kronetrailer
KRONE Fleet (DE)
kronetrailer
My KRONE (DE)
kronetrailer
Krone Unternehmen Trailerforum Bernard Zukunft Mitarbeiter Trailer Nutzfahrzeug Gerhard Fahrzeuge