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KRONE trailerforum 2016-02 (DE)

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FOKUS

FOKUS KUNDE Service für den Kunden DAS OPTIMALE FAHRZEUG DEFINIEREN Mit dem Trailer Evaluation Tool kann Krone die Effizienz eines Trailers ganzheitlich bewerten – und bietet damit seinen Kunden einen weitreichenden neuen Service. W er auf Aerodynamik beim Trailer setzt, spart Kraftstoff: Das ist wissenschaftlich nachgewiesen. Doch mit Blick auf die Anfangsinvestition in diese Ausstattung blieb für Unternehmer bisher eine Frage offen: „Ist das für mich auch wirtschaftlich?“ Mit dem Trailer Evaluation Tool kann das Fahrzeugwerk Krone seinen Kunden diese Frage bereits vor dem Kauf beantworten. „Wir können mit diesem Simulationsinstrument sehr genau berechnen, wie sich einzelne Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Nutzfahrzeugen auswirken“, sagt Oliver Ehl, Leiter Numerische Analyse bei Krone, der das Projekt betreut. Das große Ziel: „Wir können damit für unsere Kunden das für sie optimale Fahrzeug definieren.“ Ganzheitliche Betrachtung Bisher ließen sich Maßnahmen zur Energieeffizienz häufig nicht präzise bewerten: Im realen Betrieb wurde oftmals nicht oder nur in Einzelfällen bestätigt, was man theoretisch angenommen hatte. „Nur einen niedrigeren Kraftstoffverbrauch zugrunde zu legen, reicht nicht aus, um kundenorientiert zu handeln“, so Oliver Ehl. „Wir wollten stattdessen eine ganzheitliche Betrachtung ermöglichen. Und das ist uns gelungen, indem das Analyseinstrument eine ganze Reihe von Daten zum Fahrzeug, zu dessen Einsatzprofilen und zur Kostenstruktur des Betreibers einbezieht.“

»Wir ermöglichen eine ganzheitliche Betrachtung.« Oliver Ehl, Leiter Numerische Analyse bei Krone Fotos: Krone Für die Nutzung der Software muss man einem Fahrzeug ein Nutzungsprofil zuweisen, das zum Beispiel Fragen zu Fahrstrecken, Ladevorgängen und Pausen berücksichtigt: Wird vor allem Langstrecke gefahren oder Mischverkehr, und dies zudem in mehreren Schichten? Oder muss sich die Effizienz des Fahrzeugs auf der Kurzstrecke im urbanen Verkehr beweisen? Hinzu kommen Daten, die sich aus der Fahrzeugkonfiguration ergeben: Welchen Rollwiderstand haben die Reifen, wie sieht es mit den Drehzahlverläufen aus? Diese operativen und technischen Aspekte kombiniert das Trailer Evaluation Tool und berechnet daraus den Energiebedarf und den Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeugs. Betriebswirtschaftliche Daten einbezogen Auch die betriebswirtschaftlichen Eckdaten des Kunden werden einbezogen, unter anderem die Kosten für Verwaltung und Personal, Finanzierungsmodelle, Verschleißkomponenten und Reparaturen sowie Steuern und Versicherungen. „Die Kombination all dieser Aspekte lässt eine ganzheitliche Fahrzeugbewertung zu“, erklärt Oliver Ehl. „Wir können sowohl nur eine bestimmte Konfiguration bewerten als auch unterschiedliche Konfigurationen im Vergleich, bezogen auf einen bestimmten Einsatzfall, betrachten.“ Das Analysewerkzeug liefert dem Kunden somit zahlreiche Antworten. „Er kann schnell erkennen, ob sich aerodynamische Konstruktionen und eine Leichtbauweise für ihn lohnen oder welche Reifen er für seinen konkreten Einsatzfall kaufen sollte“, so Ehl. „Man kann auch mit einzelnen Kombinationen spielen und findet damit die Konfiguration, die zum Budget und den Ansprüchen des eigenen Transportunternehmens passt.“ Bessere Entscheidungen treffen Die Konzeption des Trailer Evaluation Tools wurde von der Technischen Entwicklung bei Krone unter Federführung von Entwicklungsleiter Dr. Ulrich Wessling angestoßen. Für diese Abteilung ist es unter anderem besonders wichtig, abschätzen zu können, was eine technische Lösung wie beispielsweise eine aerodynamische Optimierung kosten darf. Die Schätzung dient aber auch als Arbeitsgrundlage für das Produktmanagement, das damit genauer auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden eingehen und die Anforderungen an die Produktreihen für zukünftige Entwicklungen genauer beschreiben kann. Dem Vertrieb schließlich helfen die Daten, seine Kunden zu beraten. „Wir entwickeln derzeit auch eine App, über die das Tool nun mobil verfügbar sein wird“, fügt Ehl hinzu. „Unser Team kann beim Kunden im direkten Gespräch sehr schnell verschiedenste Optionen durchspielen.“ In Zukunft soll das Werkzeug fortlaufend weiterentwickelt werden. „Wir haben die Zuverlässigkeit bereits mit Kunden in der Praxis prüfen können, wollen diese Validierung aber fortführen.“ Oliver Ehl ist von dem Analyseinstrument überzeugt, weil es die „Betrachtung eines Fahrzeugs bietet, wie sie vorher so unmöglich war“. In der Transportbranche ist es bisher einzigartig: „Wir grenzen uns damit deutlich vom Wettbewerb ab.“ Das Tool erlaubt zudem eine ganz neue Kommunikation mit unseren Kunden: „Diese können besser planen, Abläufe umplanen und ihr Geschäft optimieren. Kurz: Wir helfen, das Geschäft profitabler zu machen.“ FOKUS KUNDE | trailerforum 13

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