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KRONE trailerforum 2016-02 (DE)

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PORTRÄT Vielfältige

PORTRÄT Vielfältige Transportlogistik »WIR BEDIENEN DIE LANGE STRECKE« Der oberfränkische Logistikdienstleister Pflaum profitiert vom Wachstum des Onlinehandels – er beliefert KEP-Dienste. Der Spezialist für lange Strecken hat aber noch sehr viel mehr zu bieten. Die Geschäftsführer Matthias Schellenberger (oben) und Norbert Fehn berichten im Gespräch mit trailerforum von kundenindividuellen Lager- und Logistiklösungen. D er Boom im E-Commerce beschert nicht nur den großen Paketdienstleistern auf der letzten Meile ein hohes Mengen- und damit Umsatzwachstum – auch die Transporteure auf den langen Strecken profitieren. „In den vergangenen fünf Jahren konnten wir unser Paketgeschäft etwa verdoppeln“, sagt Norbert Fehn, einer der Eine moderne Fahrzeugflotte ist die Grundlage für kundenorientierte Transportlösungen. Geschäftsführer des Strullendorfer Logistikdienstleisters Pflaum. „Von den insgesamt etwa 600 ziehenden Einheiten, die uns zur Verfügung stehen, setzen wir derzeit rund 420 täglich im Pakettransport national und in den Anrainerstaaten ein.“ Dies passiert in der Regel über Nacht. Aus den Zentrallagern der großen Onlinehändler fährt Pflaum die Ware in Wechselbrücken in die Hubs der Paketdienstleister. Von dort aus geht es in der Nacht weiter in die Satellitendepots, um die Pakete dann über die letzte Meile zu den Endkunden zu bringen. »Derzeit haben wir etwa 230 Anhänger und Auflieger von Krone im Einsatz, Tendenz weiter steigend.« Matthias Schellenberger LOGISTISCHE HERAUSFORDERUNGEN. „Wir versorgen aus den Hubs heraus die Depots der letzten Meile“, erklärt Fehn. „Dieses Geschäft ist typischerweise hohen saisonalen Schwankungen unterworfen – Peaks gibt es nicht nur zu Weihnachten oder Ostern, auch die großen Sonderaktionen der Händler stellen uns immer wieder vor logistische Herausforderungen.“ Da hilft es, wenn man über viel Erfahrung auf diesem Gebiet verfügt. Das Unternehmen hat seine Wurzeln im 1980 gegründeten Paketgeschäft. Erst im Lauf der Jahre entwickelte sich daraus das Transportunternehmen heutiger Prägung – 1990 beschloss Pflaum im Zuge einer strategischen Neuausrichtung, sich auf Transportaktivitäten mit schweren Lkw zu konzentrieren. „Aus diesem Grund kennen wir uns in beiden Welten gut aus und wissen um die jeweiligen spezifischen Anforderungen“, so Fehn. „Wenn etwa E- Commerce-Kunden am Wochenende eine Vielzahl an Bestellungen auslösen und diese Ware schnell geliefert werden soll, erfordert das eine kurzfristige, flexible Logistik- und Personalplanung aufseiten des Dienstleisters.“ Hierfür setze man auf neueste IT, zum Beispiel mit telematikgestützter Auftrags- und Flottensteuerung, sowie auf modernste Ausstattung der Fahrzeuge. Selbstverständlich sind hier die Sicherheitspakete, die mittlerweile zur Grundausstattung der Pflaum-Flotte gehören. Mit dem Fahrzeugwerk Krone arbeitet Pflaum Logistik deshalb seit zwei Jahren sehr intensiv zusammen. „Derzeit haben wir etwa 230 Anhänger und Auflieger von Krone im Einsatz, Tendenz weiter steigend“, sagt Geschäftsführerkollege Fotos: Norbert Schmelz 14 trailerforum | PORTRÄT

Die Geschäftsführer Matthias Schellenberger (links) und Norbert Fehn mit einer der Gesellschafter/-innen Ruth Pflaum. ÜBER PFLAUM Seit 1980 agiert das Familienunternehmen Pflaum aus Strullendorf bei Bamberg bundesweit in drei Geschäftsfeldern: Transport, Logistik und Lkw-Service. Rund 850 Mitarbeiter erwirtschaften im Jahr 2016 einen Umsatz in Höhe von voraussichtlich 85 Millionen Euro. Pflaum betreibt derzeit neun Standorte im gesamten Bundesgebiet. Die Kernkompetenzen der Unternehmensgruppe liegen in WAB-Systemverkehren, in der Lebensmitteldistribution sowie in Spezialtransporten für die Schaumstoffindustrie. Darüber hinaus bietet Pflaum seinen regionalen Logistikkunden auf gegenwärtig rund 30.000 Quadratmetern hochwertige Lagerleistungen und logistische Mehrwertdienste (Value-Added Services) an. Die Instandhaltung der Fuhrparkflotte wird durch die eigene Scania-Vertragswerkstatt und eine eigene Lkw-Waschstraße gewährleistet. Zudem wurde durch die diesjährige Übergabe von Geschäftsanteilen an die Töchter Ruth und Rita Pflaum bereits der Generationswechsel im Unternehmen eingeleitet. Matthias Schellenberger. Insbesondere BDF- Wechselanhänger für das E-Commerce-Geschäft sowie Neuanschaffungen für den Kühlsektor sind für Pflaum dabei die Hauptprodukte. „Darüber hinaus kommen in unserem eigenen Fuhrpark auch Wechselbrücken von Krone zum Einsatz“, so Schellenberger. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge in der Flotte liegt bei unter zweieinhalb Jahren. Neben dem stark boomenden Paketgeschäft ist die bundesweite Distribution von Lebensmitteln ein zweites wichtiges Geschäftsfeld für Pflaum. Das Unternehmen führt vor allem Transporte für namhafte Lebensmittelhändler aus deren Zentrallagern direkt zu den Filialen durch. Dabei benötigen die verschiedenen Sortimente (Tiefkühl, Frische, Obst und Gemüse, Trocken, Non-Food) zum Teil völlig unterschiedliche Fahrzeugtechnik. „Hier können wir durch modernstes Equipment individuelle Kundenlösungen zum Beispiel für verschiedene Temperaturzonen im Lkw anbieten“, sagt Schellenberger. Als dritter Schwerpunkt schließlich ergänzen Spezialtransporte für die Schaumstoffindustrie das Pflaum- Transportangebot. In diesem Nischenbereich kommen in erster Linie sogenannte Doppelpresszüge zum Einsatz, die den Schaumstoff auf dem Auflieger verdichten, um so eine Verdopplung der zu transportierenden Masse zu erreichen. POTENZIAL IN DER KONTRAKTLOGISTIK. Neben diesem Leistungsportfolio im Transportbereich wird das Angebot kundenindividueller Lager- und Logistiklösungen für Pflaum perspektivisch immer wichtiger. „Bereits heute liefern wir just in sequence aus unserer Halle direkt in die Produktion eines regionalen Automobilzulieferers“, sagt Matthias Schellenberger. „Dieses Angebot wollen wir in Zukunft weiter ausbauen, hier sehen wir ein großes Wachstumspotenzial – und das branchenunabhängig.“ Neben dem potenziellen Neugeschäft sei dies natürlich auch eine attraktive Möglichkeit, logistische Zusatzleistungen für Kunden aus dem Transportbereich zu erbringen – und somit bestehende Kundenbindungen weiter zu festigen sowie die Wettbewerbsposition am Markt nachhaltig auszubauen. PORTRÄT | trailerforum 15

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