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KRONE trailerforum 2016-02 (DE)

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Schulze Isfort: Wenn wir

Schulze Isfort: Wenn wir den Gedanken der Vernetzung auf unsere Welt übertragen, dann sind wir ganz schnell bei einer Datendrehscheibe. Wir produzieren Fahrzeuge, die dem Transport dienen. Damit sind wir Teil einer großen logistischen Kette. Unsere Kernherausforderungen sind gute Kommunikation und die reibungslose Synchronisation von Daten. Thiele: Was mich an dieser Stelle interessiert: Die Information muss vom anderen ja auch verstanden werden. Die Schnittstellen müssen vereinbar sein, gewisse Standards sind nötig. Wir kennen diese Problematik: Russland hatte eigene Standards, ebenso die Amerikaner, die Japaner und wir Europäer natürlich auch. Schulze Isfort: In der Vergangenheit haben verschiedene große Unternehmen – nicht nur in der Nutzfahrzeugbranche, sondern auch in der Landtechnik – den Begriff der „Total Customer Ownership“ definiert: alles aus einer Hand. Das ist ein Weg, den man gehen kann. In Ihrem Metier, in der Raumfahrt, hätte er bedeutet: Die Amerikaner dominieren die Welt. Viele Kunden wollen aber Produkte selbst definieren und kombinieren – und dann müssen diese einwandfrei miteinander kommunizieren. Das funktioniert heute vor allem, weil bestimmte Standards entwickelt worden sind und es Schnittstellen gibt, über die sich alle Beteiligten miteinander verständigen können. Wir haben uns bei Krone bewusst für offene Schnittstellen entschieden, auf die jeder Kunde zugreifen kann. Innerhalb unserer Branche hat sich diesbezüglich auch viel getan. Man braucht aber auch die entsprechende Infrastruktur: Ich habe vor Kurzem gehört, dass die LTE-Abdeckung in Deutschland ähnlich schwach ist wie in Marokko – das ist quasi die Basis der Datenkommunikation auf Deutschlands Straßen. Wir benötigen aber ein hervorragend ausgebautes Datennetz, um unsere Flotten und Logistikprozesse miteinander sprechen zu lassen. »Alle verschreiben sich einem Ziel und geben wirklich ihr Bestes dafür.« Gerhard Thiele »Je besser wir unseren Kunden zuhören, desto besser ist letztendlich das Produkt, das wir produzieren.« Thiele: Diesbezüglich sind wir in der Raumfahrt besser dran. Mittlerweile haben die Kollegen auf Missionen durchgehend eine Verbindung zur Erde. In den frühen Anfängen der Raumfahrt konnte man beispielsweise auf russischer Seite nur mit der Bodenkontrollstelle sprechen, wenn das sowjetische Festland in Sichtweite war – da brach der Kontakt teilweise für mehrere Stunden ab. Schulze Isfort: Das ist letztlich auch das Einzige, was den Lkw- Fahrer interessiert: Hat er eine Verbindung oder hat er keine? Unsere Forderung an die Politik ist hier, dass Deutschland nicht nur führend in der Logistik sein sollte, sondern auch in der Infrastruktur, ganz besonders in der digitalen Infrastruktur. Thiele: Mir fällt noch eine grundsätzliche Sache auf: Die Grundmechanismen unserer Arbeit sind sehr ähnlich. In der Raumfahrt habe ich gelernt, dass über den sogenannten optimalen Ablauf im Normalfall absolutes Einverständnis herrschen muss. Bei uns heißt das „Prozedur“. Wenn ich die Prozedur verinnerlicht habe, dann habe ich ein gutes Verständnis vom Ablauf, und nur Gero Schulze Isfort dann kann ich die richtige Entscheidung treffen, wenn eine Situation auftaucht, in der ich von den Vorgaben abweichen muss. Kurz gesprochen: Das Leben eines Astronauten ist relativ einfach. Sie können nur auf zwei Wegen in Schwierigkeiten geraten – indem Sie Ihren Prozeduren nicht folgen oder indem Sie Ihren Prozeduren folgen. Ein guter Astronaut weiß, in welcher Situation er sich gerade befindet. Ich vermute, das kennen Sie auch? Schulze Isfort: Wir kennen das sowohl in der Produktion als auch in der Zusammenarbeit mit dem Kunden. Ich habe gerade heute die E-Mail eines Kunden bekommen, mit dem wir in den letzten Wochen jeden einzelnen Schritt bis hin zum Angebot durchgegangen sind. Ich habe alles Wichtige, etwa die Zertifizierungen, genau erklärt. Nun hat er den Auftrag platziert. Wir müssen zuhören und sauber die einzelnen Schritte durchgehen, damit alle das gleiche Verständnis haben. Dann ist man letzten Endes erfolgreich. Das hat mit Prozessen zu tun – und mit Vertrauen. Fotos: Stefan Schönung 26 trailerforum | SPAZIERGANG MIT GERO SCHULZE ISFORT

„Intelligent angepackt: Paketlogistik zu Ende gedacht.“ Lorenz Weiss, Leiter Entwicklung & Konstruktion Werk Herzlake Wer effiziente und sichere Lösungen auch auf der letzten Meile der Logistikkette sucht, ist bei uns an der richtigen Adresse. Das neue KRONE KEP Shuttle überrascht mit einer Vielzahl an durch dachten Detaillösungen. Der Laderaum bietet eine Fülle komfortabler Features, die das Be- und Entladen ordentlich auf Touren bringen: vom innovativen Regalkonzept bis zum intelligenten Verschlusssystem. Ein überzeugendes Gesamtpaket mit dem auch der jüngste KRONE die besten Argumente liefert. Code scannen, Infopaket laden. trailerforum 27

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