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KRONE trailerforum 2016-02 (DE)

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PARTNER Fahrertraining

PARTNER Fahrertraining für mehr Effizienz SOUVERÄNER UND EFFIZIENTER FAHREN Das Berliner Unternehmen Sifat Road Safety entwickelt Lkw-Fahrsimulatoren und bietet gemeinsam mit Krone praxisnahe Trainings für Fahrer. Ü ber ein Mikrofon bittet Eckhart Müller: „Wenn die Ampel auf Grün springt, geben Sie bitte kräftig Gas und schalten dann bei 50 Stundenkilometern den Tempomaten ein.“ Der Fahrer, der gemeint ist, sitzt nebenan in einem Simulator der Sifat Road Safety GmbH und ist auf einer Route durch den Stadtverkehr unterwegs, um zu lernen, wie er sein Fahrverhalten effizienter gestalten kann. Eckhart Müller ist Operator bei dem Unternehmen und führt die Trainings durch. Mit fünf Simulatoren ist Sifat in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. AUF HIGHTECH-NIVEAU. Das Fahrerhaus ist real, doch die virtuelle Straßenszene wird auf eine Leinwand vor der Windschutzscheibe projiziert. „Das fühlt sich an wie in Wirklichkeit“, erklärt Eckhart Müller. Eine Bremsung bringt auch den Simulator zum Abstoppen; wenn man eine Kurve nimmt, bewegt er sich ein Stück weit mit. Speditionen buchen das Effizienztraining bei Sifat für ihre Mitarbeiter. Das Berliner Unternehmen entwickelt Lkw-Fahrsimulatoren, die auf diesem Hightech- Niveau bisher nur in der Ausbildung von Piloten und Kapitänen üblich waren. Ein Training hilft den Speditionen, rund 10 Prozent der Fahrtkosten zu sparen. Den Tempomaten nutzen, vorausschauend fahren und beim Anfahren zügig beschleunigen: Diese drei Hinweise gibt Eckhart Müller den meisten Lkw-Fahrern, die er für mehr Effizienz im Transportalltag schult. Die Fahrweise hat hier den größten Einfluss. KRONE-WECHSELBRÜCKE. Um den Simulator mobil zu machen, fiel die Wahl auf eine Krone-Wechselbrücke. Sie umhüllt nun die wertvollen Simulatoren, die Sifat in einer eigenen Werkstatt in Berlin anfertigt. „Wir haben umfangreiche Umbauten an der Wechselbrücke vorgenommen, und dabei hat uns Krone dankenswerterweise technisch sehr gut unterstützt“, so Klaus Haller, Geschäftsführer von Sifat. Sein Unternehmen und Krone kooperieren seit Kurzem als Effizienzpartner: Krone bietet damit die einzige Schulung für Lang-Lkw im Simulator. Es ist ein Dienstleistungsangebot für Speditionen, das deren Effizienz erhöhen sowie den Kraftstoffverbrauch und damit auch die Kosten senken kann. „Unternehmen, die diese Chance nutzen, gewinnen vor allem Transparenz“, so Klaus Haller. Die Speditionen bekommen konkrete Daten und Hinweise, um die Performance ihres Fuhrparks zu verbessern: „Wir geben Impulse. Es ist ein Prozess, der das gesamte Unternehmen betrifft.“ Fotos: Sifat 28 trailerforum | PARTNER

»Es geht darum, langfristig zu lernen.« Hier hat Sifat-Operator Eckhart Müller selbst im Simulator Platz genommen. Auf die Leinwand vor der Windschutzscheibe wird eine realistische Fahrt durch den Stadtverkehr projiziert. Klaus Haller, Geschäftsführer von Sifat Dank Krone-Wechselbrücke ist der Simulator mobil und kann deutschlandweit eingesetzt werden. LANGFRISTIG LERNEN. Beim Training im Simulator wird zweimal nacheinander dieselbe Route gefahren – und die Fahrer können direkt erleben, was schon kleine Änderungen bewirken können. Neben dem Effizienztraining bietet Sifat auch eine Schulung zur Fahrsicherheit an. Darin werden unter anderem Glatteis und unaufmerksame Fußgänger simuliert. Die Zusammenarbeit mit einer Spedition dauert mindestens zwei Jahre: Acht bis zehn Wochen nach dem ersten Training absolvieren die Fahrer eine zweite Lerneinheit, eine dritte folgt dann nach zwölf bis fünfzehn Monaten. „Nach dieser Zeit kann man schauen, was noch präsent ist und welches Wissen wir eventuell auffrischen müssen“, sagt Klaus Haller, „denn es geht darum, langfristig zu lernen.“ Auch telefonisch oder über eine App bekommen die Fahrer über den gesamten Zeitraum hinweg mindestens einmal wöchentlich Feedback. „Unsere Software analysiert die Telematikdaten der Fahrzeuge und wertet diese so aus, dass wir den Fahrern konkrete und persönliche Rückmeldungen geben können“, erläutert der Geschäftsführer. Den Kern der Software hat Rheinmetall Defence entwickelt – ein Bremer Entwickler von Systemsoftware. In der 3-D-Welt, die damit im Simulator sichtbar wird, kann der Trainer verschiedene Routen auswählen und jeweils 40 bis 50 Ereignisse sichtbar machen. PRAKTISCHE FORTBILDUNG. Die Fahrer seien anfangs durchaus skeptisch. „Sie überwinden ihre Vorbehalte aber schnell, sind dann sehr begeistert von dem Angebot und auch dankbar dafür“, so Klaus Haller. Für sie sei das Training eine echte Motivation, in ihrem Berufsalltag Veränderungen zu verwirklichen. Das Training fördert deshalb auch die Bindung der Mitarbeiter an ihre Arbeitgeber. Meist haben die Fahrer seit der Führerscheinausbildung keine praktische Fortbildung genossen: Bus- und Lkw-Fahrer müssen laut Gesetz alle fünf Jahre an einer Weiterbildung teilnehmen, in der Theoriewissen vermittelt und TECHNIK UND DIDAKTIK aufgefrischt wird. „Das ist ein sinnvolles Pflichtprogramm, aber es reicht unserer Meinung nach nicht aus. Wir können ein Praxistraining ergänzen, das direkte Erfolge erzielt.“ Veränderungen seien sehr schnell möglich, „gerade weil der Simulator sehr reale Vorstellungen von Situationen aus dem Berufsalltag vermitteln kann“, sagt Eckhart Müller, „das macht das Training sehr wirksam.“ Viele Fahrer seien beispielsweise zu schnell unterwegs, weil sie sich gehetzt fühlen und glauben, dass sie ihr Ziel nicht pünktlich erreichen. „Wir sagen ihnen dann nicht, dass sie langsamer fahren müssen“, so Müller. „Wir können ihnen anhand unserer Aufzeichnungen aber zeigen, dass es sich nicht lohnt, das Tempolimit zu überschreiten, sondern dass man mit konstanter Geschwindigkeit nicht nur entspannter, sondern teilweise sogar schneller ankommt – und dabei auch noch weniger Treibstoff verbraucht.“ Wer das im Simulator ausprobiert und selbst erlebt, ist schnell überzeugt. Die Sifat Road Safety GmbH entwickelt mobile Fahrsimulatoren für Busse, Lkws und Sondereinsatzfahrzeuge und bietet ein methodisch und didaktisch geplantes Schulungskonzept für das Simulatortraining an. In den Geräten können Fahrer Standard- und Ausnahmesituationen sowie materialschonende und kraftstoffsparende Fahrtechniken trainieren. Für die Zukunft plant Sifat, seine Baureihe um günstige Simulationsmodelle zu ergänzen, die unter anderem in Fahrschulen zum Einsatz kommen können. PARTNER | trailerforum 29

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