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KRONE trailerforum 2017-01 (DE)

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AUSGLEICH

AUSGLEICH LEIDENSCHAFT FÜR DEN BERUF »WIR SIND NATURSCHÜTZER« Hendrik Frese macht am Standort in Herzlake eine Ausbildung zum Industriekaufmann. In seiner Freizeit geht er auf die Jagd. HENDRIK FRESE ALTER: 20 HOBBY: JAGD AKTIV SEIT: 2013 Die Tierwelt, die Pflanzen und das Wetter im Wechsel der Jahreszeiten: Hendrik Frese verbringt den größten Teil seiner freien Zeit draußen. Der 20-Jährige ist Jäger und deshalb das ganze Jahr über in Wald und Flur unterwegs. Durch sein Hobby erlebt er besonders intensiv, wie sich die Natur immer wieder neu erfindet, wie alles wächst und gedeiht. Er bemerkt dabei aber auch, wie der Tierbestand in den Wäldern seiner Heimatregion immer weiter zurückgeht. „Das ist nicht nur mein persönlicher Eindruck, sondern es ist leider belegbar. Mein Vater führt seit rund 30 Jahren Buch über die Zahlen, und sie haben sich besonders in den vergangenen Jahren stark reduziert – vor allem bei den Fasanen, Kaninchen und Hasen“, so Frese. „Meiner Meinung nach liegt das vor allem am Klimawandel, und ich hoffe, dass noch mehr dagegen getan wird.“ Das Thema ist ihm persönlich sehr wichtig, und er hofft, dass er mit seiner Arbeit ebenfalls ein Stück dazu beitragen kann, dass die Natur eine gesunde Heimat für Mensch und Tier bleibt. HEGEN, PFLEGEN UND JAGEN Sein Vater ist ebenfalls Jäger, genau wie sein Großvater und sein Bruder, der das Hobby sogar zum Beruf gemacht hat. Hendrik Frese selbst war von klein auf oft mit im Wald unterwegs, er ist mit dem Thema Jagd aufgewachsen und es hat ihn immer fasziniert. Mit 16 Jahren hat er dann die nötigen Prüfungen abgelegt und ist seitdem selbst nahe Herzlake in einer Gruppe von Jägern aktiv. Die Grundlagen seiner Arbeit sind neben viel Wissen vor allem ein hohes Verantwortungsbewusstsein und nachhaltiges Denken und Handeln. „Unsere Aufgaben sind sehr vielfältig“, erklärt er. „Wir hegen und pflegen die Tiere und Pflanzen. Wir bleiben im Gespräch mit den Bauern. Außerdem bejagen wir Tiere wie den Fuchs, um Flugwild zu schützen.“ Frese ist Auszubildender in der Nutzfahrzeug Gruppe: Er absolviert derzeit das dritte Lehrjahr als Industriekaufmann und wird im Sommer abschließen. Lernt er bei seinem Hobby Dinge, die ihn dabei unterstützen, seine Aufgaben im Beruf erfolgreich zu meistern? „Sicher hilft mir die Zielstrebigkeit, die ich als Jäger immer wieder beweisen muss“, erklärt er. Außerdem müsse man als Jäger sehr fokussiert sein: „Wenn man das Wild erlegen will, muss man so schießen, dass es sofort liegt – das erfordert eine gewisse Konzentration, und die ist natürlich auch im Beruf sehr nützlich.“ KRITIKER ÜBERZEUGEN Wenn Hendrik Frese das Gewehr einsetzt, schult er seine Konzentration – das hilft ihm auch im Berufsleben weiter. Der 20-Jährige absolviert bei Brüggen am Standort Herzlake eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Die Nähe zur Natur begeistert Hendrik Frese an seinem Hobby besonders: „Man ist als Jäger automatisch sehr viel an der frischen Luft, und das gefällt mir, ich kann dort leicht abschalten. Das tut einfach gut.“ Er ist sich bewusst, dass die Jagd viele Kritiker hat, und er wird auch immer wieder selbst damit konfrontiert. „Mir ist es wichtig, diesen Kritikern zu zeigen, dass Jäger alles andere als ‚kopflose Schießer‘ sind, sondern dass wir sehr wichtige Aufgaben für unsere Natur übernehmen und ihr viel Gutes tun“, so Hendrik Frese. „Wir sind Naturschützer! Wir tragen zum Beispiel dazu bei, dass die Artenvielfalt im Wald erhalten wird. Darüber möchte ich andere Menschen in persönlichen Gesprächen aufklären.“ 26 trailerforum

AUSGLEICH UND EIN SPANNENDES HOBBY »BIG EDI« BOXT SICH NACH OBEN Erdogan Kadrija arbeitet morgens in der Warenannahme bei Krone, am Nachmittag trainiert er für eine Karriere als Profiboxer. Fünf Boxkämpfe, fünf Siege, zwei davon durch K. o. entschieden: Erdogan Kadrijas Einstieg in die Profiliga läuft äußerst vielversprechend an. Der 30-Jährige kommt aus Lindern im Kreis Cloppenburg: 4.900 Einwohner, zehn Minuten Autofahrt vom Krone-Werk in Werlte entfernt. Dort arbeitet er seit etwa anderthalb Jahren in der Warenannahme. Schon nach kurzer Zeit ging er zu seinem Vorgesetzten und bat um die Möglichkeit, in der Tagschicht zu arbeiten. Das Unternehmen gibt ihm diese Möglichkeit und unterstützt damit den ambitionierten Sportler auf seinem Weg. Fotos: privat, evgenystudio.com DER SPRUNG IN DIE PROFILIGA Der Lindener boxt, seit er 15 Jahre alt ist. Mit 81 Kilogramm Körpergewicht tritt er im Halbschwergewicht an. Er trainiert bis heute im Freizeit- und Sportverein Cloppenburg, wo er sich auch für Kinder und Jugendliche engagiert. In seiner Zeit als Amateur war er fünfmal Wesermeister und sechsmal Niedersachsenmeister und erreichte den zweiten Platz bei den Norddeutschen Boxmeisterschaften. Alles tolle Erfolge – aber Erdogan Kadrija wollte mehr. „Im Jahr 2015 hatte ich einen Leistungssprung“, berichtet er. „Ich wurde immer besser und habe deshalb auch immer mehr trainiert, was sich umso stärker ausgezahlt hat.“ Er wusste: Das ist eine Chance, die er nutzen muss. Also nahm er die Sache selbst in die Hand, fuhr nach Berlin und stellte sich dem bekannten Trainer Ulli Wegner vor. „Ich wollte einfach wissen, ob ich das Zeug zum Profi habe“, so Kadrija. Er durfte gegen Europameister Igor Mikhalkin antreten – und überzeugte. Seit fast zwei Jahren ist er nun in der Elite der deutschen Boxer aktiv: „Das macht mich unheimlich glücklich.“ VIER STUNDEN TRAINING TÄGLICH Mit Training und Ehrgeiz hat Erdogan Kadrija die Profiliga im Boxen erreicht. Auch bei seinen Einsätzen im Ring beweist er Talent und Durchhaltevermögen. Den Sport mit diesem Leistungsanspruch zu betreiben bedeutet: vier Stunden Training am Tag, in der Vorbereitung auf Wettkämpfe sogar zweimal vier Stunden täglich – Ausdauer, Kraft, Koordination und immer wieder zum Sparring in den Ring, um sich im Kampf mit dem Gegner auszutesten. „Ich packe die Sachen zu 120 Prozent an – diese Philosophie findet sich ja auch bei Krone wieder“, erklärt er. „Und wenn du es wirklich willst, ist alles möglich.“ Sein ganzes Leben habe sich verändert, so Kadrija: „Ich trainiere anders, ich esse anders, ich atme anders.“ Bereits seinen ersten Profikampf hat er nach 50 Sekunden durch Knock-out gewonnen. „Da hat es Klick gemacht“, sagt „Big Edi“, wie er sich seitdem nennt. „Und ich habe auch gemerkt: Der Unterschied zum Amateurboxen ist gar nicht so groß – bei den Profis wird vor allem mehr Show gemacht, aber letztlich geht es überall um den Sport.“ WANDEL IST EINE ENTSCHEIDUNG Wandel sei für ihn eine Entscheidung, erklärt Big Edi. Er sei jetzt mit 30 Jahren auf dem Höhepunkt seiner physischen und psychischen Konstitution: „Mit 50 kannst du das nicht mehr machen. Also habe ich mir gesagt, du musst jetzt in den Ring!“ Gleichzeitig funktioniere Veränderung nicht auf Knopfdruck, sondern Schritt für Schritt und indem man hart dafür arbeitet: „Boxen gibt dir Selbstbewusstsein, Charakter, Stärke und Disziplin. Es hilft mir, meine eigenes Ich zu finden und meinen Weg zu gehen.“ Er ist stolz darauf, dass er „aus einem Dorf “ komme. „Und ich bleibe auch hier“, erklärt er, „egal, was passiert: Hier bin ich zu Hause.“ Trotzdem will er weiter „Welle machen“ – in Deutschland und Europa. Erdogan Kadrija hat noch viel vor. Er wolle es ganz weit nach oben schaffen, sagt er, und noch in diesem Jahr in die Top Ten seiner Klasse aufsteigen: „Und wenn ich falle, dann falle ich eben, aber ich habe es wenigstens gewagt.“ ERDOGAN KADRIJA ALTER: 30 HOBBY: BOXEN AKTIV SEIT: 2002 trailerforum 27

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