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KRONE trailerforum 2017-01 (DE)

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Mehrfacher Nutzen: Der

Mehrfacher Nutzen: Der moderne Fuhrpark trägt ebenso zur Sicherstellung der Transportqualität wie auch zur Mitarbeiterbindung bei. Von den 120 Aufliegern sind 80 für Thermotransporte geeignet. nigen Märkten in Innenstadtlage beträgt die Durchfahrtshöhe teilweise nur 3,80 Meter“, so Klaus Demgen. Für Cityverkehre verfügt Defru über einachsige Sattelauflieger; deren mitlenkende Hinterachse erleichtert das Rangieren zusätzlich. „Ein Mehrwert für unsere Kunden ist sicherlich, dass wir mit unserem modernen Fuhrpark die unterschiedlichsten Anforderungen erfüllen können.“ LOGISTIK FÜR EMPFINDLICHE LEBENSMITTEL Noch umfassender sind die Anforderungen an die Lebensmittellogistik. Hier gelten zusätzlich hohe Sicherheits- und Hygienestandards für die gesamte Lieferkette. Die IFS-Zertifizierung vor gut drei Jahren habe zwar einen hohen internen Aufwand verursacht, so Demgen weiter, „aber der Erfolg gibt uns Recht. Nur mit der Zertifizierung konnten wir zum Beispiel einen großen Produzenten von Molkereiprodukten als langfristigen Kunden gewinnen.“ Das alles ist auch erst mit einem modernen Fuhrpark möglich: Das Erfüllen des Euro-6-Standards ist für Defru selbstverständlich. Zudem setzte das Unternehmen schon frühzeitig konsequent und flottenweit auf Telematiksysteme zur Überwachung, Steuerung und Dokumentation des gesamten Transportprozesses. Klaus Demgen versteht sich selbst als »LOGISTIKER AUS LEIDENSCHAFT«. Qualität und Spezialisierung sind aus seiner Sicht entscheidende Erfolgsfaktoren. FAKTOR MENSCH Von den insgesamt 120 Defru-Aufliegern sind 80 für Thermotransporte geeignet; die meisten davon stammen aus dem Hause Krone. „Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Marke überzeugt uns ebenso wie die persönliche Betreuung“, sagt Demgen. Er bezeichnet sich selbst als „Logistiker aus Leidenschaft“. Qualität entsteht für ihn vor allem dank moderner Technik – maßgeblich aber auch durch den Faktor Mensch. Schließlich habe der Fahrer einen entscheidenden Anteil an der Wirtschaftlichkeit und der Kraftstoffeffizienz im täglichen Betrieb. „Gute Fahrer sind unser Aushängeschild, und wir sind froh, dass viele langjährige und erfahrene Mitarbeiter zu unserer Belegschaft zählen.“ Klaus Demgen ist es wichtig, die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen zu pflegen und die Motivation hochzuhalten. Gleichzeitig legt er einen Schwerpunkt auf die Rekrutierung neuer Fahrer: „Geeignete Bewerber zu finden, wird zwar immer schwieriger. Mit unserem Onlinemarketingkonzept gehen wir aber in dieser Hinsicht erfolgreich neue Wege.“ So soll auch in Zukunft der blühende Nachschub für Balkon und Garten sichergestellt werden. MIT SPEZIALISIERUNG ZUM ERFOLG Mit nur einem Lkw gründeten Johannes Demgen und sein Sohn Klaus Demgen 1979 die Defru-Spedition in Oberhausen. Das Unternehmen war von Anfang an auf Wachstumskurs – durch die Konzentration auf qualifizierte Fahrer, moderne Fahrzeuge und die Lösung sämtlicher Transport- und Logistikaufgaben. Die Spezialisierung auf temperaturgeführte Transporte erwies sich als zusätzlicher Erfolgsfaktor. Im Jahr 1995 folgte der Wechsel an den heutigen Hauptsitz in Duisburg; im sächsischen Glauchau betreibt die Spedition einen weiteren Standort. Defru beschäftigt heute rund 260 Mitarbeiter und unterhält einen Fuhrpark mit 120 ziehenden Einheiten. Das Unternehmen ist nach ISO 9001:2008 und IFS Logistics zertifiziert. 30 trailerforum

BLICKWINKEL VITALE LANDKARTE FÜR LÖSUNGEN DER ZUKUNFT Uwe Sasse, als Geschäftsführer für den Bereich Konstruktion & Entwicklung bei Krone verantwortlich, über den Wandel in der Branche und die Produkte, die sie morgen benötigen wird. Fotos: Holger Jacoby, fotolia/royyimzy, Krone Krone hat einen Innovationsplan aufgestellt – wie unterstützt er Sie in Ihrer Arbeit? Für uns ist dieser Plan eine vitale Landkarte, die uns hilft, die nötigen Schritte in die Zukunft und zu den Lösungen von morgen zu gehen. Sie weist uns ein Stück weit den Weg, und gleichzeitig müssen wir sie immer wieder anpassen. Wir können nicht entscheiden: Ab morgen ist alles digital, sondern es wird viele Zwischenschritte geben. Neben der Energieeffizienz ist hier die Kosteneffizienz entscheidend; alle Zwischenschritte müssen auch wirtschaftlich für unsere Kunden sein. Denn wenn der Markt etwas Neues nicht annimmt, ist es in unseren Augen auch keine Innovation. Was bedeutet Ihnen das Thema Wandel persönlich? Nichts ist stetiger als der Wandel, und ich schätze Veränderungen als Chance zur Weiterentwicklung. Im Privaten nutze ich technische Innovationen sehr intensiv; mein Haus ist vernetzt, mein Auto ist vernetzt. Ich setze mich sehr bewusst mit diesen Dingen auseinander, um daraus immer weiter zu lernen. Was hat sich in der Art, wie Sie Produkte entwickeln, verändert? In der Vergangenheit haben wir viele Innovationen daraus generiert, dass wir uns in die Lage der Kunden versetzt und gefragt haben, welche Lösungen ihr Geschäft besser und effektiver gestalten. In puncto Digitalisierung fordern uns unsere Kunden vielleicht bisher nicht so stark, weil einige selbst noch nicht erkannt haben, wo genau ihre Bedürfnisse liegen. Deshalb denken wir heute viel stärker voraus. Wir müssen unseren Kunden zwei Schritte voraus sein und die Frage beantworten, was der Markt übermorgen fordern wird. Welche Entwicklungen sehen Sie für die Zukunft? Ich glaube, dass sich die Geschäftsmodelle unserer Kunden ändern werden, und wir werden sie unterstützen, diese erfolgreich umzusetzen. Wir werden zum Beispiel in naher Zukunft einen ganz neuen Service bieten, bei dem wir die Daten, die wir aus dem Fahrzeug heraus generieren, mit Daten aus der Cloud und von Partnern so miteinander kombinieren, dass unsere Systeme konkrete Handlungsempfehlungen abgeben können – zum Beispiel zu Laderaumkapazitäten oder der günstigsten Möglichkeit zu tanken. Auf welchem Stand ist Krone in puncto Internationalisierung? Man könnte sagen, sie spielt keine besondere Rolle mehr, weil es bereits selbstverständlich ist, dass wir international agieren. Wir leben das Thema. Ein Aspekt ist hier jedoch wichtig: Für die Internationalisierung haben wir rund ein Jahrzehnt gebraucht; für die Digitalisierung wird diese Zeit gar nicht da sein, denn diese Transformation geht wesentlich schneller vonstatten. ZUR PERSON Uwe Sasse ist direkt nach seinem Studium der Ingenieurwissenschaften im Jahr 1988 ins Unternehmen Krone eingestiegen und war dort 20 Jahre lang in verschiedenen Führungspositionen tätig. Seit 2008 ist er als Mitglied der Geschäftsleitung des Fahrzeugwerks Krone für den Bereich Konstruktion und Entwicklung zuständig. trailerforum 31

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