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KRONE trailerforum 2017-02 (DE)

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AUSGLEICH MALTE

AUSGLEICH MALTE SCHRÖDER ALTER: 32 HOBBY: MOTORSPORT AKTIV SEIT: 2010 »DAS IST WIRKLICH PURE ENERGIE« Malte Schröder aus der Krone-Qualitätssicherung hat sich seit 2009 ganz dem Motorsport verschrieben: Mit seiner 83er Suzuki GSX 1100 holte er schon mehrere Meistertitel. 2009 ist Malte Schröder als Besucher beim Fischereihafen-Rennen in Bremerhaven dabei. Ein Jahr später steht er selbst mit einer eigenen Maschine bei Deutschlands größtem Motorrad-Roadracing-Event am Start: vor 20.000 Zuschauern. Als das Adrenalin seinen Körper flutet, weiß Malte Schröder: „Das ist mein Sport.“ Der 32-Jährige, der bei Krone in der Qualitätssicherung arbeitet und in der Abteilung Rahmenkontrolle die Qualität des Chassis sichert, hat sich viel Wissen angelesen und eine Lizenz vom Motorsportbund sowie eine 83er Suzuki GSX 1100 gekauft. Das Motorrad baute er so um, dass er damit in der Rennserie IG Classic Superbikes (CSBK) starten kann. Classic Superbikes stammen aus der Zeit vor 1985 – einst Hightechmaschinen, sind es heute begehrte Youngtimer: „Sie sind sehr roh. Das ist wirklich pure Energie.“ 30 SEKUNDEN SCHNELLER Das erste Rennen war ernüchternd: Auf seiner Lieblingsrennstrecke in Schleiz fuhr er eine 3,6 Kilometer Runde in 2,03 Minuten; inzwischen schafft er das rund 30 Sekunden schneller. Dafür hat er intensiv trainiert und wurde 2013, 2015 und 2016 AMA-Legend-Meister. Pro Saison fährt Malte Schröder jeweils zehn Rennen; er reist nach Tschechien, Belgien, Frankreich oder Holland. Zudem engagiert er sich im Verein IG Classic Superbikes. „Ich war dort bis 2016 Erster Vorsitzender. Aus der organisatorischen Arbeit habe ich auch für meinen Beruf viel mitgenommen.“ Malte Schröder wird von vielen Seiten unterstützt: Er kann zum Beispiel unkompliziert Urlaub nehmen, wenn Rennen anstehen. Er hat fünf Sponsoren, seine Familie steht hinter ihm, und seine Partnerin geht oft an den Wochenenden mit auf Tour. Es ist bis heute dieser Moment, kurz bevor das Rennen losgeht, der ihn am meisten fasziniert. Wenn das rote Licht der Ampel ausgeht. „In diesem Augenblick denke ich an nichts anderes, bin 100-prozentig konzentriert.“ Auch diese Erfahrung nimmt er mit ins Büro: „Auf dem Motorrad muss man blitzschnell Entscheidungen treffen. Das hat mich sehr viel selbstbewusster gemacht.“ KAMPFSPORT TRIFFT AUF TANZ UND AKROBATIK Anatoli Wolfram aus der technischen Auftragsbearbeitung trainiert und unterrichtet in seiner Freizeit Capoeira. Eine brasilianische Bewegungskunst, die Kampfsport, Tanz, Akrobatik und Musik miteinander verbindet: Das ist Capoeira. Zwei Capoeirista treten sich gegenüber, dazu werden Instrumente wie das Berimbau und Trommeln gespielt. „Diese Vielseitigkeit hat mir sofort gefallen“, erklärt Anatoli Wolfram, der seit rund sechs Jahren Capoeira betreibt. Beruflich ist der 35-Jährige in der technischen Auftragsbearbeitung bei Brüggen tätig, wo er unter anderem neue Bestellungen erfasst, Stücklisten erstellt und technische Fragestellungen klärt. Das Zusammenspiel der Capoerista ähnelt der beruflichen Arbeit in einem Team. „Ich denke, man wird sensibler und empathischer, entwickelt mehr Verständnis für andere und kann deshalb besser auf sie eingehen. Zudem wird die Konzentration geschult, und auch an meiner Arbeitsstelle geht es um schnelle Reaktionen und viele Details: Ich muss Baubeschreibungen sehr genau lesen und arbeite mit vielen Einzelteilen auf Stücklisten.“ SELBST AUCH TRAINER Den ersten Kontakt mit dem außergewöhnlichen Sport hatte Anatoli Wolfram im Jahr 2011 beim Unisport in Vechta, wo er während seines dualen Studiums gewohnt hat. „Ich habe es ausprobiert, und es hat mir sofort gefallen“, erinnert er sich. Er blieb dran und trainierte intensiv. So sammelte er schnell viele Erfahrungen und legte Prüfungen ab, die bei der Capoeira ähnlich wie beim Karate notwendig sind, um Gürtel zu erlangen. Später stieß er auf eine Trainingsgruppe in seiner Heimatstadt Lingen, die er mittlerweile sogar selbst als Trainer übernommen hat. Heute unterrichtet er eine Erwachsenengruppe und eine mit sechs- bis elfjährigen Kindern. Der Sport ist anspruchsvoll: Die Bewegungen sind komplex, der ganze Körper wird gefordert. Erwachsene profitieren davon, dass er den Rücken stärkt, Kinder können dabei ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben. „Capoeira ist ein recht eigensinniger Sport, aber eben auch mehr als nur Sport, eher eine Lebensphilosophie“, erklärt Anatoli. „Man muss das mögen und aufgehen in der Akrobatik, in den Bewegungen. Ich mag es sehr.“ ANATOLI WOLFRAM ALTER: 35 HOBBY: CAPOEIRA AKTIV SEIT: 2011 22 trailerforum

PORTRÄT Auf der IAA 2016 begann die Zusammenarbeit: Seitdem hat die Hegelmann Group 1.000 Krone-Trailer gekauft. 2018 eröffnet sie ein neues Logistikzentrum im litauischen Kaunas mit über 25.000 Quadratmetern Fläche. Fotos: privat, Hegelmann Express »WIR SIND DA, WENN ES BRENNT« Die Hegelmann Group ist der Spezialist für individuelle Transportlösungen aller Art – besonders für kurzfristige Spotverkehre. S onntag, um 19.00 Uhr ein Anruf: Ein großer Kunde braucht 20 Megatrailer – heute noch, am selben Tag. „Für solche Aufträge benötigt man sowohl die Technik als auch die Flexibilität in der Ausführung und motivierte Mitarbeiter, die sowas auch am Wochenende organisieren“, erklärt Siegfried Hegelmann. Er ist einer der Gesellschafter der Hegelmann Transport Unternehmensgruppe, die ihren Kunden genau das anbietet. Als Experte für europaweite Transporte mit den unterschiedlichsten Anforderungen, Sonder-, Standard- und Nonstop-Expressfahrten bewegt die Hegelmann Group rund 2.000 Fahrzeuge in der Disposition – größtenteils flexibel. „Wir sind da, wenn es brennt“, fasst Hegelmann Group ein herausforderndes Geschäft zusammen, bei dem der individuelle Bedarf seiner Kunden jeden Tag neu bestimmt, welche Transporte sein Unternehmen abwickelt. Dabei bewege man sich häufig an der Grenze der physischen Machbarkeit: „Wir bieten das volle Spektrum an, das ein Lkw hergibt.“ Zu meistern ist das vor allem durch gutes Personalmanagement: „Unser qualifiziertes Team ist groß genug, um die anfallenden Spitzen abzudecken, und aufgrund unserer Vielsprachigkeit entstehen auch keine Sprachbarrieren mit unseren internationalen Kunden“. 900 PROZENT WACHSTUM IN SIEBEN JAHREN Im kommenden Jahr feiert die Unternehmensgruppe ihr 20-jähriges Jubiläum: 1998 wurde die Firma von den Gebrüdern Hegelmann gegründet. Damals mit zunächst einem ersten Lkw gestartet, ist Hegelmann multinational geworden: Neben dem Ursprungsort im baden-württembergischen Karlsdorf-Neuthard im Landkreis Karlsruhe unterhält die Gruppe mittlerweile einen weiteren Standort in Deutschland sowie weitere im Ausland, unter anderem in Spanien, Tschechien, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Rumänien und Kasachstan. Das Wachstum in den vergangenen Jahren ist mit 900 Prozent seit 2010 überproportional hoch. In Zukunft will Hegelmann weitere Diversifizierungen im Dienstleistungsspektrum vornehmen sowie dem Ausbau bestehender Key Accounts vorantreiben. Neben den in 2017 gestarteten Bereichen Automobil- und Silotransport befindet sich eine Fachabteilung für Luftfracht gerade im Aufbau. Die Gruppe konzentriert sich neben dem Transportmarkt in Zentraleuropa seit einiger Zeit auch auf geographische Nebenschauplätze wie Skandinavien und die GUS-Länder. „Sonderfahrten werden nicht gebraucht? Wir sammeln täglich Belege dafür, dass sie sehr wohl gebraucht werden – von allen Akteuren der Branche, auch von kleinen und mittleren Betrieben“, erklärt Siegfried Hegelmann. „Die Kunden schätzen insbesondere unser Fähigkeit, auch große Volumenschwankungen zu bewältigen und das mit einem hervorragenden Service“. UNTERSTÜTZUNG DURCH KOMPETENTE LIEFERANTEN Sein Team und er müssen jeden Tag aufs Neue hohe Problemlösungskompetenz beweisen und individuell passende Ansätze kreieren. „Das fordert viel – von uns und unseren Mitarbeitern. Aber es ist auch hoch spannend.“ Siegfried Hegelmann ist sich bewusst, dass er diesen Weg auch deshalb weiterhin beschreiten kann, weil ihm kompetente Lieferanten wie die Krone Nutzfahrzeug Gruppe zur Seite stehen. „Wir sind in engem Kontakt und schätzen die gute Beratung“, so der Unternehmer. „Für unsere flexiblen Dienstleistungen brauchen wir sehr unterschiedliche Fahrzeuge – vom Profi Liner bis zum Silozug mit entsprechenden Aufbauten und Zertifizierungen.“ In den vergangenen zwölf Monaten hat die Hegelmann Group 500 zusätzliche Sattelzugmaschinen angeschafft und will im nächsten Jahr um bis zu 1.000 weitere aufstocken. „Wir sind regelmäßig ausgebucht, deshalb erweitern wir so massiv den Fuhrpark“, erklärt Hegelmann. Zudem sollen weitere Standorte in Europa gegründet werden, um den Kunden noch mehr Flexibilität bieten zu können. trailerforum 23

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