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KRONE trailerforum 2018-01 (DE)

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König Kunde

ZUKUNFT tik nach Betrieb

ZUKUNFT tik nach Betrieb in Deutschland bereits in Singapur vorgestellt – genauer: das mehrspurige Lastenrad „Movr“ mit zwei E-Motoren und Wechselaufbau. „Hierbei handelt es nicht nur um ein einfaches Lastenrad, sondern um ein völlig neues Transportmittel“, erklärt Ingo Lübs, neben Dr. Arne Kruse einer der beiden Rytle- Geschäftsführer. Der „Movr“ kann vorkommissionierte standardisierte Kleincontainer aufnehmen, die in mobilen Mikrodepots der Stadt zwischengelagert werden. Über eine App und die Cloud ist das gesamte Konzept intelligent vernetzt; Lastenrad, Boxen und der Mikrohub können so miteinander kommunizieren. „Dies ermöglicht es Kunden und Zustellern, den Transportprozess transparent zu verfolgen“, so Lübs. Etwa 180 Kilogramm Nutzlast kann das Gefährt laden, ein Parkplatz ist nicht nötig. Im Betrieb erlauben die zwei starken E-Motoren eine Beschleunigung auf 25 Stundenkilometer; damit ist der „Movr“ kaum langsamer als ein Transporter in der Stadt. Eine Plexiglashaube schützt den Fahrer dabei vor Wind und Wetter. „Nicht nur der Testlauf mit UPS in Hamburg verlief äußerst erfolgreich, weltweit haben inzwischen viele Unternehmen in unser Konzept investiert“, berichtet Kruse. Der Einsatz der Profilastenräder sei nicht nur wirtschaftlich tragfähig, sondern auch gut operativ umzusetzen, so seine Überzeugung. Mehr unter www.rytle.com Direkt auf dem Boden abgestellt, nehmen die klein gehaltenen mobilen Depots aus dem Krone Wechselbrückenprogramm auch optisch nur wenig Raum ein. PREISGEKRÖNTES MOBILITÄTSKONZEPT Das innovative Lastenrad „Movr“ des Start-ups Rytle, eines Joint Ventures der Krone-Gruppe und der Orbitak AG, heimste bereits mehrfach Preise ein. So ehrten die Fachmagazine Verkehrsrundschau und Trucker die durchdachte Zustelllogistik im April mit dem begehrten Umweltpreis „Green Truck Future Innovation 2018“. Die Auszeichnung prämiert technische Lösungen, die einen umweltfreundlicheren Betrieb von Lkws und Nutzfahrzeugen unterstützen. Kriterien sind zum Beispiel Verbesserungen, die die Schadstoff- und Lärmemissionen verringern oder Logistikkonzepte optimieren. „Das Lastenrad Movr fährt die letzte Meile umweltfreundlich und leise und befördert Transportboxen nahezu emissionsfrei von Cityhubs zum Ziel. Erfolgreiche Pilotprojekte zeigen, dass das Rytle-Konzept wirtschaftlich und ökologisch erfolgreich ist“, begründete die Fachjury unter anderem ihre Entscheidung. Bereits im Dezember 2017 gewann Rytle für sein Cargo-bike-Konzept den „Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit 2018“, den die Zeitung Transport und der Huss-Verlag damit zum vierten Mal vergaben. Das Jungunternehmen aus Bremen ließ dabei in der Kategorie Mobilitätskonzepte namhafte Branchenvertreter hinter sich. Den Preis erhielten insgesamt 16 Firmen aus der Transportbranche in jeweils verschiedenen Kategorien, die in vorbildlicher Weise wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und der Schonung der Umwelt verbinden – und The Smart Move Auf seinem neuen Youtube-Kanal zeigt Rytle die mit ihrem nachhaltigen Handeln zu vernetzten Lastenräder im Einsatz und erläutert einem weiteren Wachstum und die vielfältigen Möglichkeiten des Konzepts. Wohlstand der Gesellschaft beitragen. 26 trailerforum

AUSGLEICH KLAUS ROHE ALTER: 52 HOBBY: BILDHAUEREI AKTIV SEIT: 2002 KUNST AUS HOLZ Klaus Rohe, bei Brüggen in der Endmontage Sonderbau beschäftigt, kreiert in seiner Freizeit Skulpturen. Holz – am liebsten Eiche. Das ist Klaus Rohes Material. Er bearbeitet es mit dem Schnitzmesser oder der Motorsäge. So entstehen mal kleinere Kunstwerke oder auch große Skulpturen, die so manchen Garten im Emsland schmücken. Rohe ist bei der Brüggen Oberflächen- und Systemlieferant GmbH in Herzlake in der Endmontage Sonderbau tätig. Dort gibt er Lkw-Festaufbauten den letzten Schliff. Vor fast 20 Jahren hat er privat für sich das Schnitzen als große Leidenschaft entdeckt. In einer eigenen Galerie, untergebracht in einer Scheune in Holte- Lastrup, sind Klaus Rohes Skulpturen heute ausgestellt. Angrenzend findet man seine Werkstatt, in der er mit unterschiedlichen Materialien arbeitet: Speckstein, Epoxidharz, Bronze – aber immer in Kombination mit Holz. „Das Material fasziniert mich einfach“, erklärt der 52-Jährige. Zur Kunst gefunden habe er über den Wunsch, seine Kreativität auszuleben. Klaus Rohe ist gelernter Möbeltischler; in seiner Ausbildung hatte er auch das Schnitzen gelernt. Um die Jahrtausendwende entdeckte er, wie sehr ihm das figürliche Arbeiten liegt. Es entstanden viele Kleinskulpturen aus Holz und Speckstein, er wagte bald eine Ausstellung – und war damit sehr erfolgreich. Heute verkauft Rohe Stücke an Kunden, die damit ihr Zuhause oder den Garten verschönern. Doch es bleibt ein Hobby für ihn – mit dem er auch persönliche Themen verarbeitet. „Die Inspiration für meine Arbeiten ziehe ich aus der Natur, aber auch aus gefühlten Lebenssituationen wie ‚Loslassen‘ oder ‚Kampf ‘“, erklärt er. HOBBY LEHRT AUSDAUER Die größeren Objekte entstehen mit der Motorsäge – einer speziellen Schnitzsäge. Klaus Rohe gefällt, dass man Holz mit dem Werkzeug besonders schnell bearbeiten kann. „Ich bin ein ungeduldiger Mensch“, sagt er. Aber die Kunst hat ihn Ausdauer gelehrt. „Ich weiß, dass man dranbleiben muss, auch wenn mal etwas nicht gleich klappt.“ Das nimmt er mit in den Job – genau wie das Feingefühl für dreidimensionales Arbeiten, das durch das Schnitzen stark geschult wird: „Beim Schnitzen muss man immer in die Tiefe denken.“ Fotos: Rytle, VerkehrsRundschau / TRUCKER, Sandra Sommerkamp privat ZEHN JAHRE TÜFTELN AN EINEM AUTO Dirk Barlage restauriert Oldtimer – vor allem von Mercedes. Sein liebster Wagen ist so alt wie er selbst. Ein Mercedes 190 SL Cabrio, Baujahr 1959 und damit genauso alt wie er, war der erste Oldtimer, den sich Dirk Barlage gekauft hatte, und ist immer noch sein liebster. Barlage ist Fan historischer Fahrzeuge, fünf davon stehen heute in seiner Garage. „Wenn man ein Auto restauriert, muss man systematisch arbeiten und Ausdauer haben. Das nehme ich auch mit in den Beruf “, so Barlage. Der Diplom-Ingenieur der Feinwerktechnik ist bei Krone im Produktmanagement tätig. Gegenwärtig arbeitet er als Projektleiter am neuen Containerchassis TU70. Als Student, mit Mitte 20, kratzte er all sein Geld zusammen und erfüllte sich mit dem Kauf des SL Cabrios einen Traum. „Ich habe den Wagen komplett neu aufgebaut, viele Teile restauriert und handwerklich aufgearbeitet“, erzählt Barlage. „Das ist mir wichtig: Ich will es nicht aus neuen Teilen frisch zusammenbauen.“ Rund zehn Jahre hat es gedauert. „Mir blieb damals wenig Zeit zum Schrauben, denn ich habe eine Familie gegründet und ein Haus umgebaut – natürlich mit einer beheizten Garage.“ Es folgten unter anderem ein Mercedes SL Pagode und ein Coupé – er blieb der Marke weitgehend treu, nur ein Chevrolet-Pick-up macht die Ausnahme. Den hat er vor Kurzem auf dem Oldtimermarkt in Bockhorn entdeckt. Der Markt ist deutschlandweit der größte seiner Art und wichtiger Kontaktpunkt für Oldtimerfans. RESTAURATIONSKURSE BEI MERCEDES Denn wer ein altes Fahrzeug in Eigenregie restaurieren will, braucht mehr als handwerkliches Geschick. „Wo man heute Ersatzteile relativ leicht per Internet bekommt, musste man früher sehr gut vernetzt sein“, so Barlage. Er ist Mitglied in der Mercedes-Benz-Interessengemeinschaft und konnte darüber an Restaurationskursen im Schulungszentrum des Herstellers teilnehmen. Heute ist der 1959er-Mercedes rund 25- mal mehr wert, als Dirk Barlage einst dafür bezahlt hat; es stecken aber auch rund 3.500 Stunden Arbeit drin. Und verkaufen würde der Bastler ihn niemals. „Ich will nicht mit den Fahrzeugen handeln, für mich sind sie kein ‚Garagengold‘. Es ist ein reines Hobby, bei dem ich mich wunderbar entspannen kann.“ DIRK BARLAGE ALTER: 59 HOBBY: OLDTIMER RESTAURIEREN AKTIV SEIT: 1984 trailerforum 27

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