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KRONE trailerforum 2018-01 (DE)

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PORTRÄT DAS IST DIE

PORTRÄT DAS IST DIE TRANSCOOP09 AG Zusammen mit zwölf anderen Kollegen gründete Josef Perisa im Jahr 2009 die Transcoop09, um eine Kooperation zwischen Transporteuren und Spediteuren zu etablieren. Das erste Ziel war die Vermittlung von Ladungstausch. Aus den Anfängen heraus etablierte sich die Transcoop09 auch als Versicherungsmakler und Betreiber eines Logistikunternehmens mit Schulungen, Beratungen sowie dem gemeinsamen Einkauf von Zubehör und Verschleißteilen, der Vermittlung von Werkstattservices und einer eigenen Telematiklösung. Ferner ist sie Betreiber eines gemeinsam genutzten Trailerpools und zahlreicher weiterer Business-to-Business-Angebote, zum Beispiel Fahrerakquise und Unternehmensberatung. Jüngstes Produkt der 2015 zur AG umfirmierten Transcoop09 ist ein digitaler Marktplatz, auf dem klassische Dienstleistungen, wie Ladungsbörse, Fahrzeugdisposition und Fuhrparkverwaltung, mit einer speziell dafür entwickelten Softwareplattform von den Transcoop09-Mitgliedern betrieben werden. Derzeit gehören der Transcoop09 AG mit Sitz im schwäbischen Ulm über 60 mittelständische Transporteure aus 18 europäischen Ländern an. »Es gibt kein Geschäft, das sich so schnell dreht wie das Logistikgewerbe. « Josef Perisa unsere Partnerfirmen. Wir müssen Systeme entwickeln, mit denen wir von der klassischen Situation „eigener Fahrer auf dem eigenen Fahrzeug“ weggehen. Dabei gibt es keine pauschalen Antworten, sondern auch hier sind wieder individuelle Lösungen für den Einzelnen gefragt. Geschäftspartnern anbieten. Wir haben eine ganze Reihe von eigenen Veranstaltungen – von Schulungen über Beratungen bis hin zu Spediteurtreffen, mit denen wir eine Art „Heiratsmarkt“ und einen Informationsaustausch anbieten. Bei all dem müssen wir natürlich auch das neue EU- Recht stets im Auge behalten: Wir bieten deshalb mit Gebündelte Interessen: Mit der Marktmacht einer starken Gemeinschaft generiert Josef Perisa und seine Transcoop09 viele Vorteile in der umkämpften Transportbranche. unserem eigenen Datenschutzbeauftragten ein entsprechendes Fachwissen unseren Mitgliedern an. Und wir müssen nicht nur die Daten, sondern auch die Menschen in die neue digitale Transportwelt transformieren. Unser Schwerpunkt bleibt ganz klar der: Wir suchen permanent Lösungen, um einfach besser zu arbeiten. Dabei ist der Mensch immer das Allerwichtigste! Wäre eine eigene Fahrzeugflotte für die Transcoop09 nicht der konsequente Weg? Josef Perisa: Wir haben heute bereits einen eigenen Trailerpool mit verschiedenen Fahrzeugen, die wir an die Mitglieder bei Bedarfsspitzen oder saisonalen Schwankungen vermitteln und vermieten. Die Idee würden wir gern auch auf die Motorfahrzeuge ausweiten, aber die Vielfalt der Transportarbeiten unserer Mitglieder macht das schwierig. Insgesamt betreiben unsere Mitglieder rund 5.000 Fahrzeuge. Hier eine technische Vereinheitlichung zu schaffen, ist nahezu unmöglich. Sie bieten einen Rundumservice für Ihre Kunden, die Transcoop09-Mitglieder … Josef Perisa: Wobei wir nicht nur die Hardware und den Handel im Blickfeld haben. Wir überlegen, wie wir die Zusammenarbeit zwischen unseren Mitgliedern verbessern können. Das ist im klassischen Sinne Unternehmensberatung, die wir auch den Verladern als unseren 30 trailerforum

BLICKWINKEL »WIR TREIBEN INNOVATIONEN VORAN« Mit einer neuen Abteilung für Vorentwicklung und Elektronik hat die Krone Nutzfahrzeug Gruppe einen Raum für Innovationen der Zukunft geschaffen. Fotos: Matthias Rathmann, Günther Bayerl, Krone Illustration: fotolia/davooda Herr Kunz, Sie leiten bei Krone die neue Abteilung für Vorentwicklung und Elektronik. Was hat Sie an dieser Aufgabe gereizt? Es ist natürlich sehr spannend, einen neuen Bereich aufzubauen und Innovationen zu entwickeln, die den Trailer intelligenter machen. Bei uns werden Konzepte und Innovationen vom ersten Entwurf bis zum Start der Produktion durchgängig entwickelt. Durch die anschließende Serienbetreuung können wir Qualitätsprobleme frühzeitig im Feld erkennen und nachhaltig beseitigen. Wir agieren sehr unternehmerisch – wie ein Start-up im Unternehmen. Welche Themen bestimmen Ihre Arbeit derzeit? Automatisierung, steigende Kundenanforderungen und staatliche Regulierung sind die derzeitigen Trends, die wir mitgestalten wollen – mit kundenorientierten Produkten, die Kosten sparen und Prozesse vereinfachen. So arbeiten wir beispielsweise an einem Reifenmanagementsystem, das den Druck und die Temperatur misst und die Daten dem Fahrer im Zugfahrzeug anzeigt. Gleichzeitig können zum Beispiel Verschleißdaten per Telematik über ein Portal an den Spediteur und die Servicewerkstatt weitergeleitet werden. Das ermöglicht eine vorausschauende Wartung. Was bedeutet Digitalisierung für Sie? Sie ermöglicht die Umsetzung neuer Ideen, denn sie macht die Hardware intelligent. Wir können Daten erheben und Systeme in den Trailer bringen, die beispielsweise sagen, wie viel Ladefläche oder Nutzlast noch verfügbar ist. Die Digitalisierung ermöglicht es, den Laderaum noch besser auszunutzen, indem der Daten- vom Warenfluss getrennt wird und die gesamte Wertschöpfungskette zentral gesteuert werden kann. Daraus ergeben sich neue Geschäftsmodelle für die Speditionen und auch für uns, wenn Dispositionsprozesse automatisiert und Frachtenbörsen effizient mit Informationen versorgt werden können. Welche Themen sehen Sie für die Zukunft? Wir sehen uns eindeutig in der Rolle des Innovators und überlegen, welche neuen Dinge durch Technologien entstehen können, die der Kunde vielleicht noch nicht kennt. Der Schwerpunkt liegt klar auf der Produktdigitalisierung. Aufgrund schärferer Emissionsgesetzgebungen werden wir uns mittelfristig auch mit der Elektrifizierung beschäftigen. Steigender Kostendruck und Fahrermangel forcieren autonome Transportsysteme, die die Entwicklung entsprechender Sensorik, Elektronik und Antriebe auch beim Trailer notwendig machen. Hier ist es denkbar, dass ein Auflieger künftig eigene Energiespeicher nutzt und damit unabhängig von der Zugmaschine wird. ZUR PERSON Kurt Kunz, Jahrgang 1968, hat Maschinenbau/ Fahrzeugtechnik studiert und von 1998 bis 2017 bei BMW in München gearbeitet. Er hat dort unter anderem die Abteilung Versuch Motormechanik in der Vorentwicklung für Ottomotoren geleitet und war Chief Engineer, Projektleiter und Prozessverantwortlicher für den Baukasten in der Antriebsentwicklung. Seit Oktober 2017 leitet er die Abteilung Vorentwicklung und Elektronik der Krone Nutzfahrzeug Gruppe. trailerforum 31

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