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KRONE trailerforum 2018-02 (DE)

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PRODUKTION DAS

PRODUKTION DAS BAUKASTENSYSTEM DER ZUKUNFT Krone setzt einen Philosophiewechsel im Unternehmen um: Eine stärkere Standardisierung im Produktionsprozess ermöglicht noch höhere Qualität. Der Kunde bleibt dabei immer im Mittelpunkt. Die Krone Nutzfahrzeug Gruppe entwickelt sich und ihre Produkte kontinuierlich weiter: Die Auflieger sind dank kürzerer Durchlaufzeiten in der Produktion jetzt noch schneller für die Kunden verfügbar. „Wir setzen auf ein Baukastensystem mit intensiv geprüften Varianten und Kombi nationen der Fahrzeuge“, betont Thomas Veismann, Leiter Projekt management bei Krone. „Diese Standardisierung garantiert den Kunden eine konsequent hohe Produktqualität. Für das Unternehmen und unsere Kunden bedeutet die Veränderung schnellere Prozesse, Sicherheit und Zuverlässigkeit.“ Die Konstruktion vergangener Fahrzeuggenerationen richtete sich immer nach dem individuellen Auftrag. „Um die Zuverlässigkeit der Produkte zu validieren und Ausfällen noch besser vorzubeugen, prüfen wir sie in Prüfständen, auf Teststrecken und auf der Straße noch systematischer als bisher“, erklärt Veismann. „Dabei haben wir teilweise auch mit der Hochschule Osnabrück »Der Kunde definiert unsere Zukunft.« Thomas Veismann kooperiert.“ Der Einsatz modernster Robotertechnik ermöglicht exakt definierte Prozesse. Auch die Abwicklung der Aufträge erfolgt dann automatisiert: „Das sichert eine sehr hohe Bearbeitungsqualität.“ PRÄSENTATION DES ONLINE-TOOLS AUF DER IAA Der Kunde kann nun einfacher und zielgerichteter seine Lösungen auswählen. „Wir können zudem schneller auf seine Anforderungen reagieren“, so Veismann. Das neue Baukastensystem ist mitnichten eine Entscheidung gegen individuelle Lösungen: „Die individuellen Anforderungen des Kunden stehen bei uns nach wie vor im Mittelpunkt. Wir sind weiterhin sehr offen für Sonderwünsche und bleiben kontinuierlich im Gespräch, vor allem auch was Erweiterungen unseres Produktportfolios angeht.“ Alle Bereiche des Unternehmens sind in den Philosophiewechsel involviert. „Er bedeutet ein großes Umdenken“, so Thomas Veismann. „Aber dieser Wandel definiert unsere Zukunft, und wir sind überzeugt, dass Krone damit den richtigen Weg einschlägt.“ Auf der IAA werden die Mitarbeiter am Messestand auf Tablets ein ganz neues Vertriebswerkzeug für das Baukasten system zeigen, das in der gesamten Organisation implementiert wird: Das bedienerfreundliche Online-Tool ermöglicht eine sehr einfache Konfiguration, während der Vertrieb in einem inter aktiven Gespräch kompetent beraten kann. Denn das Tool fungiert auch als digitales Vertriebshandbuch, das alle Infos zu den Komponenten und Kombinationen enthält. Was der Kunde sieht, ist eine attraktive, einfach gestaltete Oberfläche. Dahinter stecken ein ausgeklügeltes System und viele durchdachte, zuverlässig geprüfte Lösungen. Handarbeit und moderne Robotertechnik sind in der Produktion eng verzahnt. 16 trailerforum

CITYLOGISTIK KRAFTPAKET FÜR DIE LETZTE MEILE Das emissionsfreie Mobilitätskonzept Rytle für Citylogistik, Kommunalverkehr und Intralogistik fasst international Fuß. Auf der IAA stellt das Start-up unter anderem einen Adapter für Europaletten und einen Rahmen für Micro-Hubs auf Klein-Lkws vor. Ein voll vernetztes Lastenfahrrad, das Päckchen, Pakete und anderes Stückgut nahezu emissionsfrei und höchst effizient bewegen kann – Rytle bietet intelligente Last-Mile-Logistik bei minimalen Kosten. Das junge Unternehmen, ein Joint Venture mit der Krone Nutzfahrzeug Gruppe, hat eine einzigartige Lösung für die letzte Meile entwickelt: Der „MovR“ ist ein Profi-Lastenrad mit Ladeaufnahme für Wechselboxen und einer hydraulischen Wechselbrücke, in der sich Ware deponieren lässt, die also als City-Hub fungiert. Es ist das einzige Lastenfahrrad mit einer wechselbaren Ladeeinheit im Europalettenmaß und baut auf bewährte Standardkomponenten, die intelligent kombiniert und in die bestehende Logistikkette eingebaut werden. VIELFÄLTIGE EINSATZMÖGLICHKEITEN Paketdienstleister gehören zu den ersten Kunden. „Die Einsatzmöglichkeiten sind jedoch viel weiter gefasst: Sie reichen vom Kommunalverkehr bis zur Intralogistik“, erklärt Ingo Lübs, der gemeinsam mit Dr. Arne Kruse die Geschäfte von Rytle führt. „Unser Konzept ist weltweit gefragt und bereits in Metropolen wie Paris, Hamburg, Berlin oder Singapur im Einsatz.“ Einige Kommunen wollen eigene Last-Mile-Konzepte damit umsetzen, um eine gebündelte Innenstadtbelieferung voranzutreiben. Rytle wurde bereits mit dem Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit 2018 ausgezeichnet. Das Startup-Programm „German Accelerator“, unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, würdigte es zudem als eines der Top-3-Unternehmen mit dem höchsten Potenzial. Das Programm hilft Start-ups, in inter nationale Märkte einzusteigen, und führt unter anderem Standorte im Silicon Valley, in New York sowie in Singapur. „Vor allem in Asien stoßen wir auf großes Interesse. In den besonders bevölkerungsreichen Städten dort lässt sich das Rad ideal nutzen“, so Lübs. EIGENER IAA-STAND IN HALLE 27 Auf der IAA Nutzfahrzeuge wird Rytle sich am Stand der Krone Nutzfahrzeug Gruppe präsentieren und in Halle 27 mit einem eigenen Stand. „Wir zeigen dort unter anderem einen neuen Palettenadapter, der statt einer Box am Lastenrad angebracht werden kann“, erklärt der Ingenieur Arne Kruse. Damit kann der „MovR“ Europaletten aufnehmen. „Die Kunden profitieren bei diesem Mobilitätskonzept von ganz viel Automotive-Kompetenz“, so Kruse. Rytle ist made in Germany: Produziert wird in Zerbst in Sachsen-Anhalt. Das Fahrrad ist patentiert und entsprechend der zukünftigen DIN für Lastenräder in deutschen Laboren geprüft worden. Der „MovR“ erfüllt zudem alle Anforderungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und kann damit im Arbeitsalltag der Kunden professionell eingesetzt werden. Fotos: Krone, Rytle Das Team um Rytle-Geschäftsführer Ingo Lübs (hinten links) und Dr. Andreas Kruse (vorne rechts) stellt den „MovR“ vor. trailerforum 17

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