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KRONE trailerforum 2018-02 (DE)

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SPAZIERGANG Dr. Frank

SPAZIERGANG Dr. Frank Albers (rechts) ist seit August Geschäftsführer Vertrieb und Marketing in der Krone Nutzfahrzeug Gruppe. Unternehmer Axel Plaß (links) kandidiert für das Amt des DSLV-Präsidenten. Das Duss-Terminal in Hamburg zählt mit seiner Infrastruktur und technischen Ausstattung zu den modernsten Terminals Europas. ZUR PERSON Dr. Frank Albers, Jahrgang 1971, ist seit August Geschäftsführer Vertrieb und Marketing in der Krone Nutzfahrzeug Gruppe. Der promovierte Diplom-Kaufmann hat seine Ausbildung bei Krone gemacht. Nach Studium, Promotion und anderen beruflichen Stationen ist er seit 2003 bei Krone in leitenden Funktionen in Vertrieb und Marketing tätig. Stillstandzeiten und Reparaturzeiten habe – oder noch schlimmer: irgendwo mitten im Transport ein Mittel ausfällt –, dann ist das dem Kunden nicht zu vermitteln und am Ende auch aus kaufmännischer Sicht ein Fiasko. Das ist in Euro oft gar nicht auszudrücken; es kostet Geld und am Ende vielleicht noch den Kunden und deine Reputation. Du kannst den besten Job machen, aber wenn die Technik nicht hält, nützt dir das alles nichts. Albers: Qualität und Zuverlässigkeit sind bei Krone Schlüsselfaktoren für eine langfristigen Kundenzufriedenheit. Der Nutzfahrzeugmarkt ist aber sehr preissensibel. Insofern sind wir ständig gefordert, unsere Produkte weiter zu optimieren. Qualität hat ihren Preis und muss hier eindeutig im Fokus stehen. Aber wenn man die Laufzeit beziehungsweise die Nutzungsdauer der Fahrzeuge betrachtet, dann sprechen wir von sehr kleinen monatlichen Zusatzbeträgen, und der Kunde bekommt dafür die Sicherheit, dass er zuverlässig von A nach B kommt und keine ernsten Gespräche mit dem Verlader führen muss. Plaß: Bei uns im Containerverkehr hängt das Thema Luftfracht immer wie ein Damoklesschwert über unseren Transporten. Wenn wir ein Schiff nicht erreichen, dann muss die Ware irgendwie hinterher. Das bedeutet oft Luftfracht und kostet gerne mal so viel wie ein Mittelklassewagen. Da überlegt man sich vorher zweimal, ob man an der verkehrten Stelle spart. Die Volumina steigen: Kann der Güterverkehr das bewältigen? Albers: Man muss alle Verkehrsträger einbinden, um ein vernünftiges Konzept zu fahren. Wo Schiene nötig und möglich ist, sollte man sie auch einsetzen. Das betrifft genauso die Wasserwege und – mit Abstrichen bei Kosten und Umweltbelastung – den Luftfrachtverkehr. Hinsichtlich unserer Produktpalette bin ich dann auch nicht bange, denn es werden ja nicht Planen- und Koffersattelauflieger verkauft und gefahren, sondern es gibt ja auch in unserem Produktportfolio Sattelauflieger für den kombinierten Verkehr sowie auch Wechselsysteme. Plaß: Bei denen Krone Weltmarktführer ist. Albers: Ja, wir verkaufen mittlerweile jedes Jahr über 12.000 Stück, viele davon auch in Richtung Paketdienst und Onlinehandel. Man muss den Transport und die Logistik unter Einbindung aller Verkehrsträger als Gesamtkonzept sehen, und da sind Schiene 22 trailerforum

SPAZIERGANG »Man muss den Transport und die Logistik unter Einbindung aller Verkehrsträger als Gesamtkonzept sehen, und da sind Schiene und Straße keine Konkurrenten.« Dr. Frank Albers, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing in der Krone Nutzfahrzeug Gruppe Als Spediteur hat Axel Plaß (rechts) schon einige Innovationen bei Krone mit angestoßen. Fotos: Willing-Holtz, Aufwind-Luftbilder und Straße keine Konkurrenten. Wir müssen vielmehr die Ausgangslage so gestalten, dass die Ware auf dem besten Verkehrsweg zum Ziel kommt. Plaß: In dem Thema ist noch sehr viel Musik drin: Allein durch Digitalisierung, durch längere Züge und einen relativ übersichtlichen Ausbau der Infrastruktur lässt sich da noch viel verlagern. Natürlich gibt es auf den Hauptterminals Engpässe – die Hotspots sind voll. Aber es bleiben genügend Möglichkeiten. Wenn heute teilweise 30 Lkws pro Nacht von einem Kunden zum anderen fahren, dann gehört dieser Transport auf die Schiene und passt auch nur auf die Schiene. Was spricht in Zukunft noch für den kombinierten Verkehr? Albers: Gesamtwirtschaftlich betrachtet, wollen wir den Industriestandort Deutschland sichern. Transport und Logistik spielen dabei eine wesentliche Rolle – auch für das produzierende Gewerbe. Dort wird man auch Engpässe erfahren, wenn der Transport nicht funktioniert, die Logistik nicht funktioniert. Also sollten alle Akteure daran interessiert sein, dass wir vernünftige Konzepte umsetzen und alle Verkehrsträger auch einbinden. Plaß: Ohne intelligente Verkehrskonzepte werden wir gegen den Baum fahren, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Transportmarkt wird sich ohne sie nicht weiterentwickeln. Den einfachen Weg zu gehen – also diese vielen Punktzu-Punkt-Verkehre beizubehalten, die wir heute fahren –, das wird schon wegen des Fahrermangels und aus Umweltschutzgründen künftig nicht mehr funktionieren. Wir brauchen intelligente Konzepte, in die alle Verkehrsträger eingebunden sind und bei denen Ressourcen vernünftig genutzt werden. Um diese Konzepte umzusetzen, braucht man Unternehmen wie Krone, die nicht nur ein Stück Eisen feilen, bis irgendwann ein Container draufpasst, sondern die immer wieder neue Innovationen und Produkte hervorbringen. Albers: Das gebe ich gern an dich zurück: Es bedarf natürlich auch innovativer Kunden, die uns fordern und auch helfen, die Entwicklung der Produkte voranzubringen. Denn wir müssen sie natürlich praxisgerecht entwickeln. Wir arbeiten da sehr gern eng mit unseren Kunden zusammen. Schließlich ist es wenig sinnvoll, am Reißbrett Ideen zu entwickeln und sie den Nutzern dann fertig vorzusetzen. Plaß: Wir machen als Spedition Zippel Group seit mehr als 30 Jahren Geschäfte mit Krone und haben in dieser Zeit auch verschiedene technische Innovationen angestoßen. Wenn wir Wünsche hatten, hattet ihr immer ein offenes Ohr. Ich erinnere mich an ein Treffen in Werlte, da wurde der Konstruktionsleiter mit an den Tisch geholt. Wir besprachen unsere Wünsche, er ging in sein Büro, ließ das an seinem Computer simulieren, kam nach einer Stunde wieder und sagte: „Das kriegen wir hin!“ Er konnte uns sogar schon eine geschätzte Investitionssumme nennen. Das habe ich so noch bei keinem anderen Fahrzeugbauer in Deutschland erlebt. Albers: Das machen wir natürlich auch mit anderen Kunden, wenn es etwa um Planensattelauflieger oder auch Kühlfahrzeuge geht. Da sind wir direkt vor Ort und schauen uns Be- und Entladevorgänge an, erleben, wie die Fahrzeuge eingesetzt werden, und versuchen, danach zu optimieren. Unsere Techniker sind auf einer Fähre mitgefahren, um den Be- und Entladungsprozess bei der Überfahrt zu beobachten und unter anderem herauszufinden, welche Verstärkung ein Chassis für die Schiffsbefestigungslaschen braucht. Dieser Praxisbezug ermöglicht es uns, sehr langlebige Fahrzeuge zu konstruieren, die natürlich auch von den Nutzern, also den Fahrern, sicher und gerne bedient werden. trailerforum 23

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