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KRONE trailerforum 2018-02 (DE)

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Clever Connections

CLEVER CONNECTIONS

CLEVER CONNECTIONS INTELLIGENT VERBUNDEN E-Commerce-Boom, Paketflut und die letzte Meile: Damit Lieferketten auch in Zukunft reibungslos funktionieren, sind in der Handelslogistik neue Lösungen gefragt. Etwa 2,2 Millionen Tonnen Fracht wurden im vergangenen Jahr am Flughafen Frankfurt abgewickelt, rund 64,5 Millionen Passagiere flogen ein und aus. Als eines der weltweit bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze ist Deutschlands größter Airport ein Symbol für die Vernetzung in alle Welt – und ein lebendiger Knotenpunkt, an dem Menschen, Ideen und wirtschaftliche Prozesse zusammenkommen. Nicht zuletzt findet auch direkt vor Ort Handel statt: In den zahlreichen Geschäften finden Reisende viele Dinge, die sie unterwegs oder an ihrem Ziel gebrauchen können. Ob man auf dem Weg ins Flugzeug nach der Sicherheitskontrolle noch eine bestimmte Flasche Sekt im Handgepäck mitnehmen oder die Lieblingspralinen kaufen möchte – die Vorzüge des E-Commerce haben auch bei dieser Art von Einkäufen mittlerweile Einzug gehalten. So bietet das Hamburger Unternehmen Gebr. Heinemann, einer der Marktführer im Reisemarkt, die Services Click & Collect beziehungsweise Home Delivery an: Bis zu zwölf Stunden vor Abflug legt man seine gewählten Produkte in den Online-Warenkorb, gibt Abflug datum und Zielflughafen ein, schickt die Bestellung los und holt die Ware später im Shop am Airport gegen Vorlage der Bordkarte schnell und unkompliziert ab – ohne Suchen, ohne Wartezeiten und ohne das Risiko, dass der gewünschte Artikel nicht vorrätig ist. Alternativ können die Kunden auch ab drei Monate vor einem Flug Produkte online bestellen, die zu ihnen nach Hause geliefert werden. Es ist ein gewaltiger Umbruch, der derzeit den gesamten Handel erfasst und zugleich enorme logistische Herausforderungen nach sich zieht. Laut Bundesverband E-Commerce haben die deutschen Verbraucher laut Bundesverband E-Commerce und Versandhandel im vergangenen Jahr Waren für 58,5 Milliarden Euro im Internet gekauft – knapp elf Prozent mehr als 2016. Und: Jeder achte Euro des gesamten Einzelhandelsumsatzes entfiel auf den E-Commerce. So wurden 2017 in Deutschland 3,35 Milliarden Paketsendungen transportiert – rund 190 Millionen mehr als im Vorjahr. Dabei ist vor allem das Endkundengeschäft gewachsen, wie der Bundesverband Paket- und Expresslogistik mitteilt. DIE KUNDEN ERWARTEN MEHR An 79 internationalen Flughäfen in 29 Ländern ist Gebr. Heinemann mit mehr als 330 Shops vertreten, weitere Kunden sind Airlines, Fähren, Kreuzfahrtschiffe oder diplomatische Vertretungen. „Der Internethandel ist bei uns noch in den Anfängen“, räumt Logis tikchef Marco Rebohm ein. Es sei aber unausweichlich, dass das Unter nehmen sein Serviceportfolio erweitere. „Wir wissen, dass unsere Kunden immer mehr erwarten.“ Und der Kunde, das gilt für alle Gewerbetreibenden, ist nun mal König. 6 trailerforum

Fotos: Weltwirtschaftsforum Grafik: gettyimages/akindo VORAUSSCHAUENDE PLANUNG GEFRAGT Wie kann es Händlern angesichts einer solchen Flut gelingen, ihren Kunden die gewünschten Waren konstant schnell und zuverlässig zukommen zu lassen? Mit dieser Frage hat sich Wolfgang Lehmacher, Head of Supply Chain and Transport Industries beim Weltwirtschaftsforum, beschäftigt. Er ist überzeugt, dass nicht etwa Drohnen oder autonome Fahrzeuge die wahren Knackpunkte bei logistischen Prozessen sind, sondern Daten: „Die Zukunft gehört denjenigen Akteuren, die in der Lage sind, Daten aufzunehmen »Die Zukunft gehört den Akteuren, die in der Lage sind, Daten aufzunehmen und zu verwenden.« Wolfgang Lehmacher, Head of Supply Chain and Transport Industries beim Weltwirtschaftsforum und zu verwenden“, sagt Lehmacher. Im Internet ist es der Kunde, der durch seine Bestellung die gesamte Kette der Warenlieferung auslöst. „Die Herausforderung liegt darin, vorherzusagen, wo Kunden was bestellen werden.“ Wenn man das wisse, könne man beispielsweise Ware im Voraus dorthin transportieren, wo sie voraussichtlich abgenommen werde. So könnten Unternehmen den Markt schneller bedienen. Umsetzen lässt sich das laut Lehmacher durch die Auswertung historischer Käufe, unternehmensinterner Kundeninformationen oder sozialer Medien. Die Planung ist in Lehmachers Augen aber nur ein Aspekt. Ein anderer ist die Transparenz der Lieferkette, die für die Kunden zuneh mend eine Rolle spielt: Ist das Produkt vorrätig? Wo befindet sich meine Bestellung gerade? Und wo ist die Ware produziert worden? All das wollen potenzielle Käufer heute wissen. „Um hier Antworten liefern zu können, müssen Unternehmen die Digitalisierung vorantreiben und das gesamte Papier aus dem Prozess herausnehmen“, so Lehmacher. „Alle Daten müssten online verfügbar sein.“ Zu einem gewissen Grad sei das auch für den stationären Handel bezüglich der aktu ellen Verfügbarkeit seiner Produkte wichtig: „Der Kunde will vorab wissen, ob er einfach in den Supermarkt gehen und fünf Tomaten kaufen kann. Ansonsten ist es ein Glücksspiel, ob die Ware gerade vorrätig ist.“ Selbstverständlich profitieren auch alle, die an der Liefer kette beteiligt sind, von der Digitalisierung: „Mit Plattformen, auf denen alle Informationen gebün delt werden, ist die Zeit isolierter trailerforum 7

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