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KRONE trailerforum1-2014

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»Am wichtigsten ist, dass unsere Fahrzeuge zuverlässig, funktionell und breit einsetzbar sind. Die Wartungsfreundlichkeit spielt eine große Rolle. Krone erfüllt diese Anforderungen.« Ard Nabuurs Vom Ketchup bis zu Milchprodukten: Alles soll beim Händler frisch ankommen. Außerdem brauchen wir weniger Kraftstoff. Eine große Verbesserung, kurzum.“ Nabuurs setzt zwei Typen von Lang- Lkws ein. Der erste Typ, eine Zugkombination mit zwei Sattelaufliegern, kann für zwei Zugmaschinen separiert werden. Nabuurs nutzt dies beispielsweise an der Grenze nach Belgien, wo Lang- Lkws nicht zugelassen sind. Der zweite Typ ist eine Zugkombination mit Sattelauflieger und Zentralachsanhänger. Damit fährt man laut Nabuurs sehr effizient von Depot zu Depot. „Zukünftig werden wir verstärkt auf Lang-Lkws setzen. Das hat für uns ein großes Potenzial.“ Nabuurs setzt auf modernes Transportmaterial, da sich auch die Umweltauflagen ständig verschärfen. Somit unterliegt der Fuhrpark von Nabuurs einer kontinuierlichen Erneuerung. aerodynamischer und verbrauchten weniger Kraftstoff “, erläutert Hubertus. „Wir kaufen die Trailer jetzt ab Werk mit Seitenblenden und setzen sie für spezielle Touren auf langen Strecken ein.“ Die Zukunft: Lang-Lkws. Nabuurs ist ein überzeugter Nutzer der Lang-Lkws, die in den Niederlanden seit einigen Jahren auf bestimmten Strecken fahren dürfen. Nicht alles ist erlaubt – so dürfen Lang-Lkws nicht in die Innenstädte fahren und müssen bestimmte Bahnübergänge meiden. Die meisten Industriegebiete sind jedoch gut erreichbar. „Eine tolle Sache, mit der wir auf einigen Strecken konzeptuelle Veränderungen durchführen konnten“, sagt Nabuurs. „Wir können die Lang-Lkws in kleinere Einheiten trennen und dadurch die Anzahl der Umschlagpunkte reduzieren. Wir müssen die Waren weniger aus-, um- und wiedereinladen, was Zeit- und Kostenersparnis bedeutet. Der Einsatz von Lang-Lkws führt zu Zeit- und Kostenersparnissen. Fotos: Nabuurs, Illustration: DVV 34 trailerforum | International

Nachgefragt bei Stephanie Möde, Fraunhofer-IML Innovationen in der Food Chain Die Frauenhoffer Gesellschaft versucht mit dem Forschungsprojekt „Food Chain Management“, gegen die bestehende Lebensmittelverschwendung anzugehen. Diplom-Logistikerin Stephanie Möde präsentiert drei typische Beispiele. V iele unserer Lebensmittel landen im Müll. Mehr als die Hälfte der weggeworfenen Lebensmittel – sei es durch Verderb oder Verschwendung – werden schon entsorgt, bevor sie überhaupt den Verbraucher erreichen. Auf der anderen Seite stehen sichere und qualitativ hochwertige Lebensmittel für den Verbraucher immer stärker im Fokus. Diese Anforderungen stellen für Unternehmen in der Lebensmittelbranche eine existenzielle Frage im Wettbewerb dar. Eine große Rolle spielt dabei die durchgängige Transparenz und Rückverfolgbarkeit über die vielstufige Lieferkette und die damit häufig verbundenen Informationsschnittstellen. „Um die Lebensmittelsicherheit und -qualität sowie Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten, ist ein interdisziplinärer Ansatz erforderlich.“ Die Kette der Lebensmittelherstellung, von der Rohstoffproduktion über die Verarbeitung und den Handel bis hin zum Verbraucher muss als ein ganzheitlicher Prozess betrachtet werden. Das Forschungsprojekt „Food Chain Management (FCM)“ der Fraunhofer- Gesellschaft verband die Lebensmittelanalyse mit dem Informationsmanagement und integrierte sie in die Prozesse der Lebensmittelproduktion. Ziel war es, zur Optimierung der Food Chain beizutragen und hierdurch für weniger Verderb und sichere und qualitativ hochwertige Lebensmittel zu sorgen. Was ist hierfür nötig? Einfach gesagt, drei Dinge: Transparenz, Schnelligkeit und die richtige Verpackung. Auf jeder Stufe der Lebensmittelkette muss die Frische eines Lebensmittels gewährleistet werden. Nur so kann man auf die Haltbarkeit und Sicherheit des Lebensmittels vertrauen. Für eine lückenlose Überwachung ist ein System notwendig, das permanent die Lebensmittel auf qualitätsrelevante Rahmenbedingungen überwacht und für einen nahtlosen Transport von Informationen ohne Medienbrüche sorgt. Eine Alternative zur entkoppelten Überwachung auf jeder Stufe (beispielsweise Transport, Lagerung) ist »Für diese Herausforderung ist ein interdisziplinärer Ansatz erforderlich.« es, das Monitoring auf einen „Warenbegleiter“ zu übertragen. Das können beispielsweise Paletten oder Steigen sein, die mit Funketiketten mit integrierter Temperatur-, Licht- und Gas-Sensorik ausgerüstet sind. Sie unterstützen die Überwachung von Logistikketten und erlauben eine lückenlose Dokumentation der Transportbedingungen. Nur wenn an Ort und Stelle bekannt ist, dass die Frische und Sicherheit nicht gewährleistet ist, kann reagiert werden. Das heißt, es ist eine schnelle Identifizierung der Verursacherquelle nötig. Die Forschung geht hier in Richtung Schnelltests vor Ort. Wichtig ist, dass diese von jedem durchgeführt werden können. Daraus ergibt sich die Frage: Wie kann beispielsweise an der Rampe der Frischegrad von Fleisch überprüft werden, ohne eine Probe ins Labor senden zu müssen? Hier gibt es Entwicklungen, die zum Beispiel mit Laserlicht bestimmen, wie viele Bakterien sich auf einem Stück Fleisch befinden. Je nach Zustand des Fleisches wird das Laserlicht unterschiedlich gestreut und reflektiert. So kann mit einem einfach zu bedienenden Apparat jeder schnell und unkompliziert prüfen, ob das Fleisch genießbar ist. Das funktioniert auch bei in Folie eingepacktem Fleisch. Die ersten beiden Entwicklungen zielen darauf ab, die Lebensmittelsicherheit und die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Die richtige Verpackung sorgt dafür, dass die Lebensmittelqualität länger gegeben ist, auch ohne den Einsatz von Konservierungsstoffen. Das ist der Bereich von aktiven Verpackungen, die beispielsweise antimikrobiell wirken oder Funktionen wie UV-Schutz, Feuchteregulierung, Sauerstoffzehrung und Ethylenabsorbtion (zur Verlangsamung des Reifeprozesses) besitzen. Damit lässt sich die Haltbarkeit von Frischfleisch, aber auch von Tomaten, Käse, Fisch oder Schnittwurst verlängern. Mit der intensiven Forschung und dem damit einhergehenden technischen Fortschritt in den genannten Bereichen kann ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensmittelkette geleistet werden. Der nächste Schritt ist, diese Innovationen im Markt zu etablieren, sodass nicht mehr über elf Millionen Tonnen weggeworfene Lebensmittel berichtet werden muss. Zur Person Diplom-Logistikerin Stephanie Möde, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund Nachgefragt | trailerforum 35

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